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Ebola in Westafrika

Medizinisches Personal klärt die Bevölkerung über die Ursachen und Schutzmaßnahmen von Ebola auf.

Medizinisches Personal klärt die Bevölkerung über die Ursachen und Schutzmaßnahmen von Ebola auf.

Die Ebola-Epidemie 2014 bis 2016 gilt mit über 11.000 Todesfällen als schwerster Ausbruch der Krankheit in der Geschichte.

Im Dezember 2013 traten im Südosten Guineas einzelne Fälle von Ebola auf, es folgten weitere Krankheitsfälle auch in den benachbarten Ländern Sierra Leone und Liberia. Dieser Ausbruch der Krankheit entwickelte sich in den folgenden Monaten zur größten Ebola-Epidemie seit der Entdeckung des Virus 1976.

Bis Ende Juli 2015 war die Zahl der Krankheitsfälle auf über 27.000 gestiegen, mehr als 11.300 Menschen starben (WHO, 15.02.2016). Am stärksten betroffen sind die Länder Liberia, Sierra Leone und Guinea. Einzelne Fälle traten auch in die Staaten Senegal, Nigeria und Mali auf sowie auch in Spanien, Großbritannien und den USA.

Medikamente oder eine Impfung gegen Ebola existieren noch nicht. Da Ebola durch den Kontakt von Mensch zu Mensch übertragen wird, ist eine Aufklärung der Bevölkerung über Übertragungswege und Schutzmaßnahmen elementar wichtig. Zudem ist es notwendig, die Kranken konsequent von den Gesunden zu isolieren, um den Teufelskreis der Ansteckung zu durchbrechen.

Um das besonders gefährdete medizinische Personal zu schützen und eine weitere Verbreitung der Krankheit zu vermeiden, muss den Ärzten und Pflegern unbedingt ausreichende Schutzausrüstung zur Verfügung stehen. Bis Ende Juli 2015 verstarben bereits 510 Gesundheitsmitarbeiter. Auch nach Ende der Ebola-Epidemie wird daher viel Aufbauarbeit notwendig sein, da die im Vorfeld schon unzureichenden Gesundheitssysteme durch die Belastungen der Epidemie und den Ausfall des Personals nicht in der Lage sein werden, eine medizinische Versorgung der Bevölkerung sicherzustellen.

Auch nachdem die Epidemie offiziell für beendet erklärt wurde, kann für die betroffenen Länder keine Entwarnung gegeben werden, denn die Epidemie wird für lange Zeit Folgen in der Region hinterlassen. Die Epidemie hat das ohnehin schwache Gesundheitssystem der Region starkt geschwächt, unter anderem, weil dringend benötigte Fachkräfte im Gesundheitsbereich verstorben sind. Der nachhaltigen Stärkung des Gesundheitssystems und der Ausbildung von Fachkräften kommt daher ein besonderer Stellenwert zu.






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