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Bürgerkrieg in Syrien

  • Slide 1Ankunft einer Hilfslieferung in Syrien
    Seit 2012 schickt action medeor Hilfslieferungen nach Syrien.
  • Slide 2Pakete einer Hilfssendung werden in ein Notkrankenhaus getragen.
    Gesundheitseinrichtungen werden von action medeor weiterhin mit Medikamenten unterstützt.
  • Slide 3Arzt mit einem Kind im Krankenhaus
    Gerade in der kalten Jahreszeit leiden viele Kinder an Grippe und Atemwegsinfekten.
  • Slide 4Kleiner Junge in einem Flüchtlingscamp
    Fast 3 Millionen syrische Kinder kennen kein Leben ohne Krieg.
  • Slide 5
    action medeor hat sich in Flüchtlingslagern ein Bild davon verschafft, was am dringendsten benötigt wird.

Bereits seit 2012 liefert action medeor lebensrettende Medikamente zu den Menschen in Syrien.

Seit sieben Jahren herrscht in Syrien Krieg

action medeor karte syrien 2 sIm März 2018 geht der Krieg in Syrien in sein achtes Jahr. Die anhaltende Gewalt hat eine der schlimmsten humanitären Krisen unserer Zeit ausgelöst. Inzwischen benötigen fast 19 Millionen Menschen in und um Syrien humanitäre Hilfe, viele davon sind Kinder. Seit 2011 ist die durchschnittliche Lebenserwartung in Syrien um 20 Jahre gesunken.

Seit Beginn des Krieges müssen immer mehr Syrer vor der Gewalt in ihrer Heimat fliehen – bis Februar 2018 bereits mehr als fünf Millionen Menschen. Die meisten von ihnen haben in den Nachbarländern Zuflucht gesucht. Über sechs Millionen Menschen sind zudem Binnenvertriebene und innerhalb ihres Heimatlandes auf der Flucht.

Hintergründe zum Krieg in Syrien

Anfang 2011 entwickeln sich in Syrien aus friedlichen Protesten gegen das Regime Baschar al-Assads gewaltsame Auseinandersetzungen. Die Demonstranten fordern die Achtung der Menschenwürde, Freiheiten, Rechtsstaatlichkeit sowie soziale und wirtschaftliche Perspektiven. Auf die ersten größeren Demonstrationen reagieren die Behörden mit Gewalt. Es kommt zu Ausschreitungen: öffentliche Gebäude werden angezündet, viele Menschen sterben. Seitdem hat sich der Konflikt zu einer Auseinandersetzung unzähliger Milizen und Fronten, die eigene ethno-religiöse, wirtschaftliche und geopolitische Interessen verfolgen, entwickelt. Im Verlauf des Bürgerkriegs findet dieser vermehrt auch unter Beteiligung internationaler Mächte statt.

Steigende Opferzahlen

Der bereits sieben Jahre anhaltende Krieg hat bereits eine halbe Million Todesopfer gefordert, aufgrund der unübersichtlichen Lage variieren die Angaben stark.

Neben Menschen, die direkt den Kampfhandlungen und Angriffen zum Opfer gefallen sind, sorgt der Zusammenbruch der medizinischen Infrastruktur für viele weitere Opfer. Viele medizinische Einrichtungen wurden durch den Krieg zerstört, Medikamente sind nicht ausreichend vorhanden. Diese anhaltend schlechte Versorgungssituation führt dazu, dass sowohl Opfer der kriegerischen Auseinandersetzungen als auch chronisch Kranke nicht ausreichend behandelt werden können.

Medikamentenhilfe im Wert von 3,4 Millionen Euro

action medeor versorgt seit Beginn des Krieges in Syrien Gesundheitsstationen und Krankenhäuser mit Medikamenten und medizinischen Verbrauchsmaterialien. Im Verlauf des Krieges ist die humanitäre Logistik in das Kriegsgebiet immer schwieriger geworden und nur in Kooperation mit lokalen Partnern möglich.

action medeor hat bisher Medikamente und medizinische Verbrauchsmaterialien im Wert von 3,4 Millionen Euro an Gesundheitseinrichtungen in Syrien geliefert. Damit wurden unter anderem Krankenhäuser und Gesundheitsstationen in Syrien, z.B. in Homs, Idlib und Aleppo versorgt. Die Hilfslieferungen umfassen unter anderem:

  • Antibiotika, Medikamente gegen Durchfall, Schmerz- und Narkosemittel
  • Verbands- und Nahtmaterial, chirurgisches Besteck und Spritzen
  • Medikamente zur Behandlung von Giftgasopfern
  • medizinische Geräte und Krankenhausausstattung, u.a. Krankenbetten und Dialysegeräte

Im Rahmen eines Nothilfeprojektes, dass Anfang 2018 gestartet ist, wird außerdem ein Netzwerk aus drei Kliniken in der Region Idlib mit technischer Ausstattung, Medikamenten und medizinischem Material versorgt, um den Menschen weiterhin Zugang zu kostenloser und sicherer Gesundheitsversorgung zu ermöglichen. Mit Unterstützung der Staatskanzlei NRW wird zudem ein MRT Gerät für eine dieser Kliniken beschafft.

So hilft Ihre Spende

Für 2.500 Tabletten um Schmerzen und Fieber zu lindern, reichen: 
43 Euro

Die lokale Betäubung, Desinfektion, Naht- und Verbandsmaterial, um 20 Patienten mit Verletzungen zu versorgen, kosten:  
75 Euro

Um 200 Kinder mit Atemwegsinfekte mit Penicillin zu behandeln, benötigt action medeor: 
200 Euro

Oder unterstützen Sie die Hilfe von action medeor mit einem Spendenbetrag Ihrer Wahl. Jeder Euro hilft!

 

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