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Bürgerkrieg in Syrien

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    Seit 2011 herrscht Bürgerkrieg in Syrien. action medeor schickt seit 2012 Hilfslieferungen in die Region.
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    Die Kinder leiden besonders unter der Situation. Der kleine Romi spricht nicht mehr, seit seine Familie aus Kobane flüchten musste.
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    action medeor-Mitarbeiterin Ute Hoffmann (hinten Mitte) hat verschiedene Flüchtlingslager besucht und sich ein Bild davon verschafft, was am dringendsten benötigt wird.

Bereits seit 2012 liefert action medeor lebensrettende Medikamente zu den Menschen in Syrien.

Seit 2011 herrscht in Syrien Krieg und Gewalt

Im März 2017 geht der Krieg in Syrien in sein siebtes Jahr. Die anhaltende Gewalt hat eine der schlimmsten humanitären Krisen unserer Zeit ausgelöst. Inzwischen benötigen 13,5 Millionen Syrer humanitäre Hilfe, die Hälfte davon sind Kinder.

action medeor karte syrien 2 sSeit Beginn des Krieges müssen immer mehr Syrer vor der Gewalt in ihrer Heimat fliehen – bis Februar 2017 bereits fast fünf Millionen Menschen. Die meisten von ihnen haben in den Nachbarländern Zuflucht gesucht.

Über sechs Millionen Menschen sind zudem Binnenvertriebene, sind also innerhalb ihres Heimatlandes auf der Flucht.

Steigende Opferzahlen

Der bereits sechs Jahre anhaltende Krieg hat bereits hunderttausende Todesopfer gefordert, aufgrund der unübersichtlichen Lage variieren die Angaben stark.

Neben Menschen, die direkt den Kampfhandlungen und Angriffen zum Opfer gefallen sind, sorgt der Zusammenbruch der medizinischen Infrastruktur für viele weitere Opfer. Viele medizinische Einrichtungen wurden durch den Krieg zerstört, Medikamente sind nicht ausreichend vorhanden. Diese anhaltend schlechte Versorgungssituation führt dazu, dass sowohl Opfer der kriegerischen Auseinandersetzungen als auch chronisch Kranke nicht ausreichend behandelt werden können.

Über 232 Tonnen Hilfslieferungen

action medeor versorgt seit Beginn des Krieges in Syrien Gesundheitsstationen und Krankenhäuser mit Medikamenten und medizinischen Verbrauchsmaterialien. Im Verlauf des Krieges ist die humanitäre Logistik in das Kriegsgebiet immer schwieriger geworden und nur in Kooperation mit lokalen Partnern möglich.

action medeor hat bisher 232 Tonnen Medikamente und medizinische Verbrauchsmaterialien im Wert von 2,5 Millionen Euro an Gesundheitseinrichtungen in Syrien geliefert.

Damit wurden unter anderem Krankenhäuser und Gesundheitsstationen in Syrien, z.B. in Homs, Idlib und Aleppo versorgt. Die Hilfslieferungen umfassen unter anderem:

  • Antibiotika, Medikamente gegen Durchfall, Schmerz- und Narkosemittel
  • Verbands- und Nahtmaterial, chirurgisches Besteck und Spritzen
  • Medikamente zur Behandlung von Giftgasopfern
  • medizinische Geräte und Krankenhausausstattung, u.a. Krankenbetten und Dialysegeräte