Eine Nothilfelieferung für die Betroffenen der Ebola-Epedemie wird ins Flugzeug geladen.

KatastrophenhilfeMedikamente und humanitäre Hilfsprojekte

Menschen in humanitären Krisen, bei Naturkatastrophen wie Dürre und Überschwemmungen und menschengemachten Katastrophen beizustehen, ist eine zentrale Aufgabe von action medeor. Die Not- und Katastrophenhilfe umfasst sowohl die schnelle Lieferung von dringend benötigten Arzneimitteln und medizinischem Equipment im Katastrophenfall als auch die Durchführung von humanitären Hilfsprojekten. Die Hilfsmaßnahmen können zum Beispiel auf die Flüchtlingshilfe ausgerichtet sein und Medikamentenlieferungen für Flüchtlinge im Nordirak umfassen.

24Stunden
brauchen wir als Hilfsorganisation, um lebenswichtige Medikamente, Verbrauchsmaterialien und medizinisches Equipment in die betroffenen Länder und deren Gemeinden zu transportieren.
220 Medikamente
mit denen laut Weltgesundheitsorganisation die meisten Krankheiten der Welt geheilt werden können, werden im 4.000 m² großen Lager am Hauptstandort von action medeor in Tönisvorst am Niederrhein bereitgehalten.
10.000 Menschen
mit unserem 938 kg schweren Emergency Health Kits können kurzfristig bis zu 10.000 Menschen drei Monate lang medizinisch versorgen. Zu ihrem Inhalt zählen unter anderem Basismedikamente wie Antibiotika, Schmerzmittel, Infusionslösungen, Verbandsmaterialien und Wasserentkeimungstabletten.

Zusammenarbeit mit lokalen Partnern

Im Fall einer humanitären Krise werden in Zusammenarbeit mit lokalen Partnerorganisationen und der betroffenen Bevölkerung Bedarfe und Dringlichkeiten abgewogen, mögliche Risiken identifiziert, mit anderen Akteuren koordiniert, abgestimmt und entschieden. Auf diese Weise kommt die Nothilfe für die Betroffenen schnell und sicher dort an, wo sie benötigt wird. Je nach Ausmaß der Katastrophe werden in der Projektarbeit die Maßnahmen von Soforthilfe, Übergangshilfe, Katastrophenvorsorge und der langfristigen Entwicklungszusammenarbeit aufeinander abgestimmt. Mit partnerschaftlichen Kooperationen begleitet action medeor dann gegebenenfalls den Wiederaufbau über mehrere Jahre.

Ihre Spende für die Nothilfe

Alle Projekte rund um die humanitäre Hilfe werden durch Drittmittel und private Spenden ermöglicht. Für action medeor ist ein verantwortungsbewusster und transparenter Umgang mit Spenden selbstverständlich – auf ein möglichst sparsames Vorgehen in der Kommunikation und im Fundraising wird großen Wert gelegt. Aus diesem Grund sind wir Mitglied der Initiative Transparente Zivilgesellschaft und haben vom Deutschen Spendenrat das Spendensiegel verliehen bekommen.

Monsun in Südasien 2017

Überschwemmungen und Erdrutsche haben ganze Dörfer von der Außenwelt abgeschnitten.

Dramatische Regenfälle haben in Südasien verheerende Schäden verursacht. Besonders betroffen sind Nepal, Indien und Bangladesch.

Nothilfe Jemen

Mehr als zwei Jahre Krieg haben große Zerstörungen im Jemen hinterlassen.

Seit März 2015 herrscht im Jemen Krieg. 70 Prozent der Bevölkerung sind auf humanitäre Hilfe angewiesen.

Hungerkrise in Afrika 2017

Eine anhaltende Dürre bringt Hunger und Krankheiten zu den Menschen in Ostafrika.

Dürre und kriegerische Auseinandersetzungen haben von der Sahelzone bis zum Horn von Afrika zu Hunger geführt.

Bürgerkrieg in Syrien

Männer laden Krankenbetten und Medikamente von einem LKW.

Bereits seit 2012 liefert action medeor lebensrettende Medikamente zu den Menschen in Syrien.

Flüchtlingskrise

Geflüchtete in einem Zeltlager.

Derzeit befinden sich weltweit knapp 60 Millionen Menschen auf der Flucht – die höchste Zahl, die jemals verzeichnet wurde.

Erdbeben in Nepal 2015

Nepal nach dem Erbeben.

Das Erdbeben in Nepal am 25. April gilt als die schwerste Katastrophe in der Geschichte des Himalaya-Landes.

Dürre in Guatemala

Bevölkerung in Guatemala.

Dürren, Überschwemmungen sowie eine Kaffeeplage führten 2014 in Mittelamerika zu Ernteausfällen, Mangelernährung und Armut.

Ebola in Westafrika

Helferin in Westafrika.

Über zwei Jahre nach Ausbruch der Epidemie ist die Zahl der Ebola-Opfer in Westafrika auf über 11.300 gestiegen.

Taifun auf den Philippinen 2014

Taifun Hagupit.

Am 6. Dezember 2014 erreichte der Taifun „Hagupit“ mit Windgeschwindigkeiten von mehr als 200 km/h die Ostküste der Philippinen.

Krise im Südsudan seit 2013

Geflüchtete im Zeltlager.

Ein lange schwelender Konflikt zwischen den Bevölkerungsgruppen Dinka und Nuer ist im Dezember 2013 in offene Gewalt eskaliert.

Dürre in Pakistan 2014

Menschen in Pakistan an einem Brunnen.

Neben Überschwemmungen entlang des Indus kommt es im Südosten Pakistans immer wieder zu extremen Dürren.

Überschwemmungen in Pakistan

Pakistan ist immer wieder von Naturkatastrophen betroffen. Der Monsun bringt am Fluss Indus fast jährlich schwere Überflutungen.