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Nothilfe Venezuela

© E. Cegarra/NurPhoto via Getty

Vielen mangelt es an einer Grundversorgung, medizinischer Versorgung und Lebensmitteln. Vor allem die Kinder leiden.

Aufgrund der anhaltenden wirtschaftlichen und politischen Krise in Venezuela sind mehr als drei Millionen Menschen aus dem Land geflohen. Die Bevölkerung leidet unter einem anhaltenden wirtschaftlichen und medizinischen Versorgungsnotstand: Im ganzen Land kommt es regelmäßig zu Ausfällen der Trinkwasser- und Stromversorgung, außerdem ist die Qualität und Sicherheit des Trinkwassers unzureichend. Im Jahr 2016 galten rund 80 Prozent der Bevölkerung als arm.

Die angespannte politische Situation verschärft die Lage der Bevölkerung zusätzlich. Der Präsident der Nationalversammlung Juan Guaidó erklärte sich im Januar 2019 zum Interimspräsidenten Venezuelas, es kam zu Demonstrationen und teilweise gewaltsamen Auseinandersetzungen. Internationale Beobachter beanstanden die Einschränkungen von Gewaltenteilung, freien Wahlen und demokratischen Prinzipien.

Das Gesundheitssystem Venezuelas ist nicht in der Lage, eine ausreichende medizinische Versorgung der Bevölkerung zu ermöglichen. Viele Medikamente und Medizinprodukte sind nicht mehr oder nur sehr eingeschränkt verfügbar. In vielen Teilen des Landes ist eine ausreichende medizinische Notfallversorgung nicht mehr gewährleistet.

Aufgrund von der schlechten Trinkwasserqualität breiten sich Durchfallerkrankungen und Cholera aus. Die Mütter- und Kindersterblichkeit nimmt zu, außerdem bedroht ein dramatischer Anstieg an Mangel- und Unterernährung besonders die Gesundheit von Kindern.  Viele Ärztinnen und Ärzte und weiteres Gesundheitspersonal haben das Land bereits verlassen.

So hilft action medeor

Über eine Million Venezolaner suchen im Nachbarland Kolumbien Zuflucht – einem Land, das selbst mit Armut zu kämpfen hat. Gemeinsam mit der Partnerorganisation Corporación Desarrollo y Paz del Canal del Dique y Zona Costera kümmert sich action medeor hier um Nahrungsmittel und eine Gesundheitsversorgung für die vielen Geflüchteten. Wer krank ist, wird behandelt und erhält die notwendigen Medikamente.

Aktuell lehnt die venezolanische Regierung die Einfuhr von Hilfsgütern ab. action medeor ist aber vorbereitet, um sobald das Einfuhrverbot aufgehoben ist, schnellstmöglich Medikamente direkt zu den Notleidenden in Venezuela bringen zu können.

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