Der Apotheker in dem Projekt in Togo schreibt die Bestellungen seiner Patienten auf.

MedikamentenhilfeWeltweite Versorgung mit lebenswichtigen Medikamenten

Bereits seit 1964 beliefert action medeor eine Vielzahl von Gesundheitsstationen in Afrika, Lateinamerika und Asien mit hochwertigen Medikamenten. Dies geschieht gegen Erstattung der reinen Selbstkosten oder über die Finanzierung aus Spendeneinnahmen. Auch im Katastrophenfall kann action medeor innerhalb von 24 Stunden medizinische Hilfsgüter in die betroffenen Gebiete schicken.

170Medikamente
werden im 4000 m² großen Lager in Tönisvorst bevorratet.
450 Bedarfsartikel
aus dem medizinischen Bereich werden zusätzlich gelagert.
10.000Pakete
mit einem Gesamtgewicht von 300 t wurden 2015 in 96 Länder verschickt.

Versorgung von Gesundheitsstationen weltweit

Nicht nur im Not- und Katastrophenfall, sondern auch in der Gesundheitsversorgung von Menschen in Entwicklungsländern setzt sich action medeor ein, qualitativ hochwertige Medikamente kostengünstig und in ausreichender Menge zur Verfügung zu stellen. Ob ein kleines Krankenhaus im entlegenen ländlichen Gebiet oder eine Apotheke in einer mobilen Gesundheitsstation, sie alle benötigen für ihre tägliche Arbeit im Kampf gegen Krankheiten Zugang zu lebenswichtigen Arzneien und Bedarfsartikeln. Die niedrigen Mindestabnahmemengen ermöglichen es auch kleinen Gesundheitseinrichtungen ihren Bedarf zu planen und mit der Hilfe von action medeor mit den entsprechenden Arzneimitteln zu decken.

Medikamentenhilfe im Not- und Katastrophenfall

In der Notsituation nach einer Naturkatastrophe oder während eines Bürgerkrieges sind die betroffenen Gebiete häufig auf schnelle Hilfe und die richtigen Arzneimittel angewiesen. Im Lager am Hauptstandort von action medeor am Niederrhein werden rund 170 Präparate, mit denen laut Weltgesundheitsorganisation die meisten Krankheiten der Welt geheilt werden können, bereit gehalten. Sie können in der Katastrophe wie nach dem Erdbeben in Nepal direkt verpackt und verschickt werden.Im Fall von Nepal wurde nach der Sendung der ersten Nothilfe-Kits zudem eine Medikamentenverteilerstelle vor dem Hintergrund der schlechten Erreichbarkeit der betroffenen Gebiete und der Überlastung der staatlichen Systeme eingerichtet. Ärzte und Apotheker in den Gesundheitsstationen und Camps konnten so die Versorgung ihrer Patienten sicherstellen.

Ein weiterer Schwerpunkt in der Medikamentenhilfe lag in den vergangenen Jahren auf den Hilfslieferungen in die vom Bürgerkrieg in Syrien betroffenen Gebiete. Nicht nur die Krankenhäuser waren hier dringend auf Medikamente angewiesen, auch die medizinische Versorgung der Flüchtlinge, die Zuflucht im Nordirak, der Türkei sowie Griechenland gesucht haben, konnte durch die Hilfe von action medeor verbessert werden.

Partnerschaft – action medeor in Tansania und Malawi

Nicht nur bei action medeor in Tönisvorst sondern auch in Tansania und Malawi gibt es mittlerweile eine feste lokale Medikamentenverteilerstelle. Das Ziel, die lokalen Strukturen in den beiden Ländern zu stärken und den Zugang zu qualitativ hochwertigen Medikamenten nachhaltig zu verbessern, konnte sich bisher erfolgreich durchsetzen. Dafür werden regionale Arzneimittelhersteller regelmäßig durch Audits hinsichtlich ihrer Qualitätsstandards überprüft und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Tansania und Malawi entsprechend ihren Aufgaben kontinuierlich geschult.

Im Katastrophenfall

Nothilfe-Kits werden von zwei Mitarbeitern von action medeor in Nepal übergeben.

action medeor bevorratet in seinem Medikamentenlager fertig zusammengestellte Pakete für den Notfall.

Bedarfsgerechtes Sortiment

Ein effizientes Qualitätssicherungssystem sichert die gleichbleibend hohe Qualität des action medeor-Sortiments.