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Ukraine: die Hilfe kommt an

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    Im Lager von action medeor werden sofort erste Hilfslieferungen für ukrainische Krankenhäuser gepackt.
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    Krankenhäuser im ganzen Land werden mit medizinischen Hilfsgütern versorgt.
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    Bis zu zwei gefüllte LKW in der Woche sendet action medeor zu Krankenhäusern in der Ukraine.
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    Auch voll ausgestattete Ambulanzwagen hat action medeor bereits an Krankenhäuser in der Ukraine verschickt.

action medeor leistet weiterhin Nothilfe und unterstützt auf vielfältige Weise die Menschen in und aus der Ukraine.

Seit Kriegsausbruch im Einsatz

Das Ausmaß der Hilfe für die Ukraine ist in der Geschichte von action medeor einzigartig: Seit Ausbruch des Kriegs im Februar bis Ende des Jahres 2022 konnten mehr als 900 Tonnen medizinische Hilfslieferungen an Krankenhäuser in der ganzen Ukraine verschickt werden. Darin enthalten: Medikamente wie Schmerzmittel und Antibiotika, aber auch wichtiges medizinisches Zubehör wie Verbandsmaterial, Spritzen und Kanülen, und medizinische Geräte wie Sauerstoffkonzentratoren und Ultraschallgeräte.

Anfang Juli 2024 zerstören erneute Angriffe auf zivile medizinische Einrichtungen in der Ukraine unter anderem ein Kinderkrankenhaus in Kiew. Die überlebenden Patientinnen und Patienten sowie das medizinische Personal müssen auf umliegende Krankenhäuser verteilt werden. Dieses Ereignis zeigt deutlich: Unsere medizinische Hilfe wird in der Ukraine weiterhin dringend benötigt! Unterstützen Sie uns dabei mit Ihrer Spende:

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Hilfe für das ganze Land

Die erste Lieferung erhielt zwei Tage nach Kriegsausbruch unser Partnerkrankenhaus in Ternopil. In der west-ukrainischen Stadt hat action medeor gemeinsam mit dem Krankenhaus dann ein Verteilzentrum eingerichtet: Dort werden Medikamente, Materialien und Medizingeräte gelagert und an Gesundheits-Einrichtungen im ganzen Land weiterverteilt: So konnten unter anderem Krankenhäuser in Lemberg, Kiew und in der Region Mariupol versorgt werden.

Krankenwagen retten Leben

Eine besondere Form der Hilfe konnte action medeor Ende März 2022 zum ersten Mal auf den Weg bringen: Zwei Ambulanzfahrzeuge für die Versorgung von Notfallpatient:innen wurden dem Ternopiler Krankenhaus zur Verfügung gestellt. Mittlerweile wurden sechs Fahrzeuge in unterschiedliche Regionen der Ukraine geliefert.

Hilfe im Nachbarland Moldaiwen

Neben den Hilfslieferungen aus dem Medikamentenlager in Tönisvorst in die Ukraine startete action medeor zudem Nothilfemaßnahmen für geflüchtete Familien in Moldawien. Moldawien – ein Nachbarland der Ukraine – ist eins der ärmsten Länder Europas und durch den Zustrom an Geflüchteten auf Unterstützung angewiesen. Unter anderem verteilt action medeor hier im Rahmen einer Projektallianz mit der Organisation IBC Lebensmittelpakete an geflüchtete Familien. Zudem werden Familien auch mit weiterer Unterstützung ausgestattet: hierzu gehören unter anderem Haushaltsgeräte wie Waschmaschinen, aber auch Betten und Decken für die Familien, die in der Ukraine alles zurücklassen mussten.

Medizinische Hilfe wird dringend benötigt

Die Berichte unserer Partnerinnen und Partner von vor Ort lassen uns oft sprachlos zurück. Es wird weiterhin dringend Unterstützung benötigt – nicht nur in Form von medizinischen Hilfsgütern, auch Lebensmittel fehlen an allen Ecken und Enden. Immer wieder droht auch eine Nahrungsmittelknappheit. action medeor hat deshalb bereits erste Lieferungen mit Nudeln, Mehl, Zucker und anderen Lebensmitteln auf den Weg in die Ukraine gebracht. Im Winter werden Öfen, warme Kleidung und Decken benötigt – auch darum kümmert sich action medeor.

Helfen Sie uns mit Ihrer Spende, den Menschen in der Ukraine weiter beizustehen.

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Krieg in der Ukraine

Nach ersten Angriffen Russlands auf die Ukraine in der Nacht vom 23. auf den 24. Februar befindet sich die Ukraine im Ausnahmezustand. Viele Menschen sind aus der Ukraine geflohen, um sich vor den kriegerischen Auseinandersetzungen in Sicherheit zu bringen – die größte europäische Fluchtbewegung seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs.

Im Land selbst verschäft sich die Lage immer weiter: Wohngebäude, aber auch öffentliche Einrichtungen und Krankenhäuser werden durch die Angriffe zerstört. Menschen haben ihr Zuhause verloren, Krankheiten und Verletzungen nehmen zu.