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Kolumbien: Sicherung der Nahrungsmittelversorgung für Familien während der Corona-Pandemie

Durch das Projekt erhalten Familien Unterstützung in Form von Saatgut und Nutzvieh und erhalten Beratung zu Anbau und Viehhaltung.

Durch das Projekt erhalten Familien Unterstützung in Form von Saatgut und Nutzvieh und erhalten Beratung zu Anbau und Viehhaltung. © action medeor / CDP

Im Frühjahr 2020 erreichte die Corona-Pandemie Kolumbien, Anfang Oktober 2020 waren bereits über 800.000 Fälle und 26.000 Todesfälle im Land bekannt. Im März rief die Regierung den Notstand aus und erhob eine Ausgangssperre für die Bevölkerung – mit schweren Auswirkungen auf die soziale und wirtschaftliche Situation der Menschen.

Insbesondere Menschen ohne Arbeit und diejenigen, die im informellen Sektor arbeiten, befanden sich bereits vor dem Ausbruch der Pandemie aufgrund von geringem unregelmäßigem Einkommen in einer prekären Lage.

Durch die Corona-Pandemie und die damit verbundenen Ausgangssperren und Beschränkungen können viele Kolumbianerinnen und Kolumbianer ihren Tätigkeiten nicht weiter nachgehen und somit ihre Familie nicht mehr ernähren. Ihre schwierige wirtschaftliche Lage hat sich durch die Pandemie noch verschlechtert. Die Hilfsprogramme mit Lebensmitteln von der Regierung reichen nicht aus und kommen oftmals in ländlichen Gebieten nicht an.

Unterstützung der Ernährungssicherung

Im Rahmen eines gemeinsamen Projektes mit der lokalen Partnerorganisation „Corporación de Desarrollo y Paz Canal del Dique y Zona Costera” werden Familien im ländlichen Bereich außerhalb der Stadt Cartagena mit Saatgut und Nutzvieh unterstützt, um die Nahrungsmittelversorgung der Familien zu verbessern. Die Auswahl der Familien erfolgt nach von der lokalen Partnerorganisation festgelegten Kriterien (u.a. Arbeit im informellen Sektor und dadurch fehlende Einkommensmöglichkeiten während Corona-Pandemie). Zusätzlich erhalten die Familien Beratung beim Anbau und in der Viehhaltung durch eine/n Agronom*in. Zudem werden alle Familien mit einer Handwaschstation und Schutzmasken ausgestattet.

Projektinformationen

Projektinhalt
Ernährungssicherung von Familien während der Corona-Pandemie in Cartagena, Kolumbien
Zielgruppe
Zur Zielgruppe gehören Familien der Gemeinden außerhalb Cartagenas (San Estanislao, Arjona, Repelón, Luruaco, Sabanalarga, Turbaco, Campo de la Cruz und El Carmen de Bolívar), die Unterstützung zur Ernährungssicherung für sich und ihre Familienmitglieder während der Corona-Pandemie benötigen. Insgesamt werden ca. 40 Familien mit durchschnittlich 5 Mitgliedern pro Familie unterstützt (200 Personen).
Projektgebiet
Cartagena, Kolumbien
Projektlaufzeit
Juni 2020 – November 2020
Projektvolumen
10.215,05 Euro
Partner
Corporación de Desarrollo y Paz Canal del Dique y Zona Costera (CDP)
Projektförderer
Aktion Deutschland Hilft
Projektnummer
6100157
Verantwortlich für
das Projekt
Christina Padilla



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