Corona-Pandemie

Im Dezember 2019 traten in chinesischen Wuhan verstärkt Fälle der Atemwegserkrankungen COVID-19 auf, ausgelöst durch das bisher unbekannte Coronavirus SARS-CoV-2. In den folgenden Wochen breitete sich das Virus weltweit aus.

Am 30. Januar 2020 erklärte die Weltgesundheitsorganisation den Ausbruch des Neuartigen Coronavirus zu einer gesundheitlichen Notlage von internationaler Tragweite. Mitte Mai 2020 wurden weltweit bereits mehr als vier Millionen bestätigte Fälle gemeldet, mehr als 280.000 Menschen starben an der Infektion.

Besonders bei alten Patienten und Menschen mit Vorerkrankungen und schwachem Immunsystem kann eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus gefährlich und sogar lebensbedrohlich sein. Medikamente zur Behandlung oder einen Impfstoff gibt es bisher nicht. Strenge Hygiene- und Abstandsregeln zur Infektionsprävention sowie Pflege und intensivmedizinische Betreuung schwerer Fälle sind die einzigen Werkzeuge, um die Zahl der Infizierten und Opfer so weit wie möglich zu reduzieren.

Während die Pandemie selbst die Gesundheitssysteme von reichen Ländern an ihre Grenzen bringt, droht in ärmeren Regionen der Welt eine Katastrophe: wo Wasser- und Sanitärversorgung mangelhaft sind, Gesundheitssysteme schwach und es an gut ausgebildeten Medizinern und Pharmazeuten fehlt, kann dem Virus nur wenig entgegengesetzt werden.

Wie hilft action medeor?

Seit über 55 Jahren setzt sich action medeor als Notapotheke der Welt für die Verbesserung der Gesundheitsversorgung in armen Regionen ein und engagiert sich besonders für die Stärkung der Gesundheitssysteme.

In vielen Projekten werden aktuell besondere Aufklärungsmaßnahmen durchgeführt, um die Bevölkerung über die Präventionsmaßnahmen zu informieren. Sowohl aus dem Medikamentenlager in Tönisvorst als auch aus den Niederlassungen in Malawi werden Gesundheitseinrichtungen mit Basismedikamenten, Schutzmaterial und wichtigen medizinischen Geräten wie Sauerstoffkonzentratoren versorgt.

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