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Kurzmeldungen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen

Bereits seit 1981 wird der 25. November als Gedenk- und Aktionstag zur Bekämpfung von Gewalt und Diskriminierung gegen Frauen und Mädchen begangen. Ein Thema, das dringend mehr Aufmerksamkeit benötigt – denn diese Gewalt verursacht psychische und physische Krankheiten und raubt den Frauen und Mädchen oft die Chance auf eine glückliche Zukunft.

Ein Leben frei von Gewalt, Diskriminierung und Unterdrückung ist das Recht jedes Menschen – daran glauben wir und setzen uns gemeinsam mit unseren Partnerorganisationen in verschiedenen Projekten für dieses Recht ein.

Gewaltprävention in Guatemala

Gewalt gegen Frauen und Mädchen ist in Guatemala weit verbreitet, gleichzeitig sind Hilfsangebote und Anlaufstellen im Bereich Gewaltprävention und -Intervention kaum vorhanden. Gemeinsam mit den lokalen Partnerorganisationen ASOGEN und PIES de Occidente engagiert sich action medeor dafür, die Situation der Frauen und Mädchen in den Regionen Chimaltenango und Totonicapán langfristig zu verbessern.

In einem weiteren Projekt, das action medeor gemeinsam mit PIES de Occidente im Juni 2019 gestartet hat, wird ein Frauenzentrum in der Stadt Totonicapán errichtet. Zukünftig wird am Zentrum ein Team aus einer Ärztin, einer Psychologin, einer Sozialarbeiterin und einer Anwältin eine ganzheitliche und kultursensible Versorgung und Beratung der Opfer von geschlechtsspezifischer Gewalt ermöglichen.

Förderung von Friedenskultur und Gewaltlosigkeit in Kolumbien

Auch in Kolumbien sind Gewaltprävention und die Stärkung von Frauen wichtige Komponenten der Projektarbeit von action medeor. In dem Land, dessen Bevölkerung unter jahrzehntelangem Bürgerkrieg, Gewalt und sozialer Ungleichheit leidet, ist Gewalt oft alltäglich. Viele Frauen kennen ihre Rechte nicht, Überlebende von Gewalt erhalten nur sehr selten Unterstützung oder rechtliche Beratung.

Gemeinsam mit dem lokalen Partner Taller Abierto setzt action medeor hier insbesondere auf Sensibilisierung und Aufklärung. Gesundheitspromotor*innen informieren über sexuelle und reproduktive Gesundheit und Rechte, Gewaltlosigkeit gegenüber Frauen und Jugendliche sowie Friedenskultur, zudem werden besonders auch schon Jugendliche mit einbezogen.

Unterstützung von gefährdeten Jugendlichen in Togo

Bereits seit neun Jahren engagiert sich action medeor gemeinsam mit der lokalen Partnerorganisation Association Petite Soeur à Soeur für die Stärkung von benachteiligten Jugendlichen in Togo. Neben gesundheitlicher Versorgung und Aufklärung ist auch die Prävention von geschlechterbasierter Gewalt und Betreuung von Überlebenden eine wichtige Komponente der gemeinsamen Arbeit.



1:0 für Gesundheit

„Es ist beeindruckend, wie action medeor hilft. Die Fortuna wird diese Arbeit auch in Zukunft unterstützen. Denn hier ist jeder Cent richtig aufgehoben.”

Paul Jäger, Direktor CSR bei Fortuna Düsseldorf




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