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Kurzmeldungen Corona erschwert Kampf gegen den Hunger

Nachdem die Zahl der unterernährten Menschen auf der Welt jahrzehntelang gesunken war, verzeichnen die Vereinten Nationen seit 2015 wieder einen Anstieg des weltweiten Hungers. Aktuell sind Schätzungen zufolge fast 690 Millionen Menschen betroffen.

2015 hatte sich die Weltgemeinschaft in den Nachhaltigen Entwicklungszielen das Ziel gesetzt, den Hunger auf der Welt bis 2030 zu beenden. Auf dem Weg bis zu diesem Ziel bleibt aber noch eine Menge zu tun: Konflikte, Klimawandel und wirtschaftliche Krisen führen in vielen Regionen zu einer Verschärfung der Ernährungssituation. Die Corona-Pandemie stellt aktuell eine weitere große Herausforderung dar.

Gemeinsam gegen Hunger und für ein gesundes Leben

Gemeinsam mit der lokalen Partnerorganisation WARDI engagiert sich action medeor in der Region Hiraan in Somalia für die Verbesserung der Lebensbedingungen und Bekämpfung von Hunger. Zielgruppe des Projektes sind Kleinbauern, die unter anderem durch die Verbesserung der Bewässerungsanlagen und die Verteilung von Saatgut und Material, aber auch durch Trainings zu nachhaltigen Anbaumethoden, Alphabetisierungskursen und Kochunterricht für kindgerechte Ernährung unterstützt werden. Besonders im Fokus des Projektes stehen die Förderung und Stärkung von Frauen und die Verbesserung der Ernährungssituation der Kinder.

Auch in anderen Projekten von action medeor spielt die Verbesserung der Ernährungssituation eine wichtige Rolle, denn Hunger macht krank! In der DR Kongo behandelt action medeor gemeinsam mit der lokalen Partnerorganisation AEO/CNA mangelernährte Kinder. Gemeinsam mit der Partnerorganisation AFPDE stellen wir therapeutische Nahrung bereit und schulen Gesundheitspersonal zur Therapie von Mangelernährung. Um die Entstehung von Mangelernährung im Projektgebiet zukünftig zu reduzieren, werden außerdem Kleinbauern über nachhaltige Landwirtschaft geschult und erhalten Saatgut und Geräte.



Helfen ist selbstverständlich

„Würden meine Familie und ich von einer Naturkatastrophe getroffen werden, würde ich mir auch wünschen, dass es Menschen gibt, die uns helfen. Deshalb ist es für mich selbstverständlich, Menschen, die in Not geraten sind, zu unterstützen.”

Heike Wennmacher, Spenderin


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