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Spenden bewegt Vergessene Krisen in den Fokus

  • Slide 1In großen Bratpfannen retten sich die Menschen vor den Wassermassen.
    In großen Bratpfannen retten sich die Menschen vor den Wassermassen.
  • Slide 2Frau mit Saatgut und Ackergeräten in den Händen
    Im Kampf gegen den Hunger werden unter anderem Saatgut und Ackergeräte verteilt.
  • Slide 3Umgekippter Strommast neben der Niederlassung von action medeor
    Die Niederlassung von action medeor lag direkt im vom Sturm betroffenen Gebiet.

Die meisten Einsatzländer von action medeor tauchen selten in den Nachrichten auf – umso wichtiger ist unser Einsatz vor Ort!

DR Kongo: Nothilfe nach Überschwemmungen

Bereits seit vielen Jahren ist action medeor in der Demokratischen Republik Kongo aktiv und sorgt für strukturelle Verbesserungen der Gesundheitsversorgung. Die Konflikte und Krisen im Land werden, wenn nicht gerade der Papst dort zu Besuch ist, sehr selten thematisiert. Die jüngsten Überschwemmungen mit Hunderten Toten – wieder nur eine mediale Randnotiz. Auch unsere Projektregion Ruzizi, in der wir unter anderem die Ernährungssicherheit von 75 Familien stärken, war betroffen: Viele Felder wurden von den Wassermassen zerstört.

action medeor beschloss schnell, Soforthilfe bereitzustellen. Mit einer mobilen Klinik und bereitgestellten Medikamenten wurde die Gesundheitsversorgung so gut wie möglich aufrechterhalten. Gleichzeitig wird die wichtige Programmarbeit fortgeführt und entstandene Schäden wurden schnellstmöglich behoben.

Katastrophenvorsorge in Pakistan

In Pakistan ereignete sich im Spätsommer 2022 eine der verheerendsten Flutkatastrophen dieses Jahrtausends. Angesichts der Tatsache, dass ein Drittel der gesamten Landesfläche unter Wasser stand und 33 Millionen Menschen ihr Zuhause verlassen mussten, fiel die Berichterstattung katastrophal knapp aus.

Schon vor über zehn Jahren hat action medeor gemeinsam mit lokalen Partnern die Katastrophenvorsorge gestärkt: Es wurden unter anderem Katastrophenkomitees gegründet und sogenannte Save Points errichtet, hoch gelegene Fluchtpunkte, die die Menschen im Überschwemmungsfall aufsuchen können. Eine Maßnahme, die nun half, das Schlimmste zu verhindern. Zusätzlich konnten durch die ortsansässige Partnerorganisation PVDP schnell Nothilfemaßnahmen umgesetzt werden.

Niederlassung in Malawi mitten im Sturmgebiet

In Malawi sorgte Mitte März der Zyklon „Freddy“ für schwere Zerstörungen. Mehr als 300 Menschen kamen ums Leben, Gebäude und Straßen wurden zerstört. Berichtet wurde zwar, aber vor allem darüber, dass „Freddy“ einige meteorologische Rekorde brach. 

Die Katastrophe ereilte das Land zudem inmitten einer anhaltenden Cholera-Epidemie. „Schon vor dem Sturm waren die Krankenhäuser maximal ausgelastet und es fehlte an lebenswichtigen Medikamenten“, erklärt Rajab Lawe, Landesdirektor von action medeor Malawi. Seit 2013 sind wir im Land mit eigenen Standorten vertreten, um die dortigen Gesundheitsstrukturen nachhaltig zu stärken. So konnten wir nach dem Sturm schnelle Hilfe leisten und die Krankenhäuser mit Medikamenten und medizinischen Hilfsgütern aus dem lokalen Medikamentenlager beliefern.

Ihre Spende für unseren Katastrophenfonds

Ob Demokratische Republik Kongo, Pakistan, Malawi oder viele weitere Länder des Globalen Südens, in denen wir aktiv sind: action medeor ist es ein wichtiges Anliegen, den Menschen in Kriegs- und Krisengebieten weltweit beizustehen – sowohl kurz nach der Katastrophe als auch langfristig, wenn die Situation vor Ort wieder in Vergessenheit gerät. Wenn Sie uns dabei unterstützen möchten, freuen wir uns über Ihre Spende!

So hilft Ihre Spende – weltweit: 

22 Euro finanzieren z.B. ein Hygiene-Kit, das eine Familie mit essenziellen Hygieneartikeln (Seife, Zahnbürste, Windeln etc.) ausstattet.
Jetzt einmalig 22 Euro spenden

60 Euro reichen z.B., für die Behandlung von 100 Verletzten in Krisengebieten mit Naht- und Verbandsmaterial.
Jetzt einmalig 60 Euro spenden

Mit 150 Euro unterstützen Sie z.B. die Unterbringung von obdachlos gewordenen Familien in Krisengebieten weltweit.
Jetzt einmalig 150 Euro spenden



Recht auf medizinische Versorgung

„Ich unterstütze action medeor, weil das Recht auf medizinische Versorgung keine Landesgrenzen kennen sollte.“

Marieluise Karastergios-Busch, Spenderin