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Spenden bewegt Monsun, Hurrikan, Erdbeben

Naturkatastrophen suchen derzeit die ärmsten Regionen der Welt heim.

Naturkatastrophen suchen derzeit die ärmsten Regionen der Welt heim.

In der Karibik wütet Sturm „Irma“, Mexiko wird von einem Erdbeben heimgesucht und Nepal kämpft mit den Folgen eines Monsuns.

Haiti fürchtet „Irma“

Hurrikan „Irma“ stürmt mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 300 Kilometern pro Stunde über die Karibik und wird damit als schlimmster Sturm, der je im Atlantik aufgezeichnet wurde gehandelt. Viele Inseln in der Karibik hat „Irma“ bereits verwüstet, mindestens 14 Menschen sind dabei ums Leben gekommen. Gleichzeitig braut sich über dem Atlantik mit „José“ der nächste Sturm zusammen und im Golf von Mexiko wurde Tropensturm „Katia“ gerade auf die Stärke eines Hurrikans hochgestuft.

Besonders Haiti fürchtet die Auswirkungen des Hurrikans. Das Land, das zu den ärmsten der Welt gehört, wurde in den letzten Jahren mehrfach von Naturkatastrophen, die weite Teile des Landes zerstörten, getroffen. Nach dem Erdbeben im Jahr 2010, kam im letzten Jahr Hurrikan „Matthew“. Die Wiederaufbauarbeiten sind längst nicht zu Ende geführt worden, die Infrastruktur vor Ort ist katastrophal und bietet den Menschen keinerlei Schutz. Um das Ausmaß des Sturmes einschätzen und im Katstrophenfall Nothilfe leisten zu können, steht action medeor in Kontakt mit den Partnern in Haiti.

Erdbeben und Tsunami-Warnung in Mexiko

In der Nacht von Donnerstag auf Freitag wurde Mexiko von dem schlimmsten Erdbeben seit 100 Jahren heimgesucht. Mit einer Stärke von 8,2 zerstörte das Beben mehrere Gebäude im Süden des Landes und nahm mindestens 15 Menschen das Leben. Der Katastrophenschutz des Landes warnt nun vor bis zu vier Meter hohen Tsunamiwellen. Auch hier informiert action medeor sich regelmäßig bei Nothelfern vor Ort über die aktuelle Situation.

Die schlimmsten Regenfälle der letzten zehn Jahre

In Indien, Bangladesch und Nepal hatten Regenfälle im Zeitraum vom 11. bis zum 13. August 2017 zu Überschwemmungen mit verheerenden Schäden geführt. Besonders die südlichen Regionen Nepals und der Jhapa Distrikt im Osten Nepals bekamen die Folgen des Regens zu spüren. Einem letzten Bericht der Weltgesundheitsorganisation zufolge sind dabei 159 Personen gestorben, 45 Personen verletzt und noch 29 Personen vermisst. 64.997 Häuser sind komplett und 144.973 Häuser teilweise zerstört. Insgesamt sind 336.695 Familien in Nepal von den Überflutungen betroffen.

In Zusammenarbeit mit der Organisation Environmental Camps for Conservation Awareness (ECCA) Nepal und dem Kindermissionswerk die Sternsinger, ist action medeor in der am schlimmsten betroffenen Region Jhapa Distrikt im Osten des Landes aktiv. Insbesondere der Bedarf nach sauberem Wasser ist hier hoch.  In erster Linie statten wir deshalb die Betroffenen mit Wasserfiltern aus. Außerdem werden Hygiene- und Erste-Hilfe-Kits, Bettdecken und –bezüge, sowie Nahrung in Form von Reis, Linsen oder Trockennahrung ausgegeben. In „Health Camps“ wird den Betroffenen beigebracht, die Moskito-Netze, Wasserfilter und Hygienekits sachgemäß zu nutzen. Außerdem werden Ihnen die Gefahren von Infektionskrankheiten sowie der Schutz vor diesen nahegebracht. Da keine Wasserquellen mehr zugängig sind, werden Wasserpumpen aufgebaut und in Betrieb genommen.

So hilft Ihre Spende

Drei Großpackungen Elektrolytlösung zur Behandlung schwerer Durchfallerkrankungen wie Cholera kosten: 
30 Euro

Um 10 Kinder mit Lungenentzündung mit Antibiotika zu behandeln, braucht action medeor:  
50 Euro

Um 10 Haushalte mit Wasserfiltern auszustatten, benötigen wir: 
100 Euro

Oder unterstützen Sie die Hilfe von action medeor mit einem Spendenbetrag Ihrer Wahl. Jeder Euro hilft!