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Hingeschaut – action medeor Blog Der Klimawandel in der Entwicklungsarbeit

  • Slide 1Kinder nach Hurrikan Matthew
    Hurrikan Matthew ist eine von vielen Naturkatastrophen, die in Haiti in den letzten Jahren große Schäden verursachte.
  • Slide 2Zerstörungen in Haiti
    Starke Regenfälle führen zu Bodenerosionen und erschweren den Wiederaufbau in Haiti.
  • Slide 3Beschädigter Baum nach Sturm
    Hurrikan Matthew richtete 2016 in Haiti große Schäden an. Aufbauarbeiten gestalten sich langwierig und mühsam.
  • Slide 4Markt in Guatemala
    Ein Großteil der Menschen in Guatemala ist stark abhängig von der landwirtschaftlichen Produktion.
  • Slide 5Bananen in Guatemala.
    Ernteerträge sind stark abhängig von Wetterbedingungen. Dürre oder zu viel Regen lassen vieles verderben.

Der Klimawandel ist allgegenwärtig, die Auswirkungen sind weltweit zu spüren. Besonders betroffen sind Menschen in ärmeren Regionen der Welt. Diese Erfahrung machen wir auch in unseren Projektländern.

Guatemala

In Guatemala machen sich die Auswirkungen des Klimawandels insbesondere in der Landwirtschaft bemerkbar. In Regionen, in denen die meisten Familien ausschließlich von ihrer Ernte leben, kann dies weitreichende Folgen haben.

In den letzten Jahren, während des Klimaphänomens El Nino, bestand das größte Problem im fehlenden Regen. Durch die Trockenheit war es den Familien nicht möglich, eigene Nahrungsmittel anzubauen. Als in diesem Jahr der Regen endlich kam, kam er im Überfluss und führte sogar zu Überflutungen. Schimmel entstand, sorgte für einen großen Nahrungsmittelverlust und nahm vielen Familien die einzige Geldeinnahmequelle.

Folgen sind Unterernährung und Hunger. Lange Dürrephasen führen außerdem zu einem Mangel an sicherem Trinkwasser. Dies wiederum führt oft zu Durchfallerkrankungen, die ohne die richtigen Medikamente sehr gefährlich sein können.

Weitere Auswirkungen zeichnen sich in der Infrastruktur ab. Durch Erdrutsche auf wichtigen Verbindungsstraßen passierten Unfälle, Brücken brachen zusammen, Häuser wurden überschwemmt. Aufbauarbeiten gestalten sich mühsam und langwierig.

Haiti

Haiti ist eines der Länder, welches im hohen Maße von Naturkatastrophen wie tropischen Stürmen betroffen und extremen Witterungsbedingungen ausgeliefert ist. Als eines der ärmsten Länder Welt leidet die Bevölkerung hier besonders unter den Auswirkungen des Klimawandels. Auf das schlimme Erdbeben im Jahr 2010 folgte 2016 Hurrikan Matthew. Das Land hat kaum Zeit sich zu erholen.

Entstandene Schäden werden durch den Klimawandel zusätzlich verschlimmert. Starke Regenfälle tragen zu Bodenerosionen und Überschwemmungen bei und machen den Wiederaufbau nahezu unmöglich. In der Vergangenheit erzielte Fortschritte in der Bekämpfung von Armut, Hunger und Krankheiten drohen durch die Folgen des Klimawandels vernichtet zu werden.

Die Landbevölkerung ist am meisten von dem Übel betroffen. Die einzigen Ressourcen der Bewohner sind die Erde und die geringen Ernteprodukte. Schwindende Ernten lassen das Land mehr und mehr verarmen. Die Bevölkerung für den Klimawandel zu sensibilisieren und die Landwirtschaft daran anzupassen ist schwer. Das technische Know-How fehlt, die finanziellen Mittel sind schwindend gering.

action medeor in Zeiten des Klimawandels

Gerade in Zeiten des Klimawandels ist es also wichtig, benachteiligte Regionen weltweit zu unterstützen. Einerseits müssen Strukturen geschaffen werden, die Menschen aber auch Gebäude und Straßen bei Naturkastastrophen schützen. Andererseits sollen Wege gefunden werden, trotz wechselnder Wetterbedingungen weiterhin Nahrungsmittel anbauen zu können. Zudem ist es wichtig, dass die Bevölkerung in den betroffenen Ländern über Möglichkeiten, sich selbst vor Krankheiten zu schützen, aufgeklärt und informiert wird.

Mit dieser Motivation arbeitet action medeor in Projektländern weltweit. Um eine Klinik in Haiti, die bei vorherigen Naturgewalten bereits beschädigt wurde, zu schützen, unterstützten wir hier beispielsweise beim Bau einer Mauer. Tatsächlich überstand die Klinik den folgenden Monsun so unbeschadet. Zusätzlich bieten wir in mehreren Projekten Gesundheitstrainings zu Krankheitsprävention, Ernährung und Hygiene an.

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