Aktuelle Seite:

Spenden bewegt Gesundheit in Guatemala

 Viel Arbeit, große Verantwortung: Die Krankenschwester  Martha betreut allein 500 Patientinnen und Patienten.

Viel Arbeit, große Verantwortung: Die Krankenschwester Martha betreut allein 500 Patientinnen und Patienten. © action medeor/Cristina Chiquín

Gemeinsam mit unseren Partnern setzen wir uns in Guatemala dafür ein, die medizinische Versorgung in ländlichen Regionen zu stärken.

Gesundheitssystem in Guatemala: Es mangelt an allem

Martha ist erschöpft: Mangelernährte Kinder versorgen, Schwangere untersuchen und Medikamente ausgeben – die junge Krankenschwester hat alle Hände voll zu tun, denn sie kümmert sich allein um drei Dorfgemeinden in Chimaltenango. Ausgebildete Fachkräfte wie sie sind für die ländliche Bevölkerung Guatemalas oft die einzige Chance auf verlässliche medizinische Behandlung. Krankenhäuser liegen Stunden entfernt und traditionelle Gesundheitshelferinnen und -helfer vor Ort behandeln zwar einfache Krankheiten, doch es fehlt ihnen meist das Wissen und die Austattung, um ernste Fälle zu diagnostizieren und zu versorgen.

Bessere Ausstattung für bessere Erstversorgung 

Damit medizinische Hilfe leichter zu den Menschen gelangt, stattet action medeor 14 Gesundheitsstationen mit Blutdruckmessgeräten, Stethoskopen und  Medikamenten aus. In Kursen zu Erster Hilfe oder Schwangerenvorsorge lernen Gesundheitshelferinnen und -helfer, ernste Erkrankungen zu erkennen und schwere Fälle an staatliche Krankenhäuser zu überweisen.

Im Ernstfall besser vorbereitet 

Guatemala gehört zu den zehn Ländern, die am stärksten von den Folgen des Klimawandels  betroffen sind: Überschwemmungen zerstören Wege, Straßen und Felder, Dürren vernichten  Ernten. Diese verheerenden Extremwetter kosten immer wieder Menschenleben. Daher bildet action medeor lokale Arbeitsgruppen, in denen gemeinschaftlich Vorsorge- und Notfallpläne erarbeitet werden, um sich und andere Gemeindemitglieder zu schützen. Der Ernstfall wird mit allen Beteiligten erprobt.

Wenig Unterstützung, große Armut:

In vielen ländlichen Gebieten Guatemalas leben die Menschen unter schwersten Bedingungen.  Lebensmittel sind knapp, Extremwetter richten  immer größere Schäden an und selbst leicht behandelbare Krankheiten wie Atemwegsinfektionen  führen zu vielen Todesfällen. Warum die Menschen nicht wegziehen? „Ihre Armut zwingt sie, an diesen Orten zu bleiben“, erklärt Dr. Hugo Icú Perén von ASECSA, dem lokalen Partner von action medeor. „Daher befähigen wir die Gemeinden, ihre Probleme selbst zu analysieren und unterstützen sie dabei, Lösungen zu finden.“

So hilft Ihre Spende - weltweit: 

Ihre Spende trägt dazu bei, dringend benötigte medizinische Ausstattung für guatemaltekische Dorfgemeinschaften zu beschaffen, damit die Menschen nicht an leicht behandelbaren Krankheiten sterben müssen. Zudem helfen Sie den Menschen, sich gegen die tödliche Gefahr durch extreme Wetterereignisse zu wappnen.

Etwa 20 Euro kosten 15 Flaschen schleimlösenden Sirups zur Behandlung von Atemwegserkrankungen.
Jetzt einmalig 20 Euro spenden

Drei Stethoskope zur schnellen Überprüfung der Herz- und Lungenfunktion kosten rund 50 Euro.
Jetzt einmalig 50 Euro spenden

Für rund 120 Euro kann ein Hebammengarten mit Heilpflanzen angelegt werden.
Jetzt einmalig 120 Euro spenden



© Andreas Bischoff
© Andreas Bischoff

Direkt in der Nachbarschaft

„Das Konzept der Notapotheke der Welt hat mich angesprochen – gepaart mit dem transparenten Umgang mit Spenden. Toll, so eine Organisation direkt in der Nachbarschaft zu haben.“

Christof Legde, Spender aus Krefeld

© Andreas Bischoff