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Pressemitteilungen action-medeor-Stiftung hat Felix-Wiemes-Gedächtnispreis vergeben

Der Pharmazie-Student Eric Philipo hat an seiner Universität in Dar es Salaam, Tansania, den Felix-Wiemes-Preis als bester Student des sechsten Semesters verliehen bekommen.

Der Pharmazie-Student Eric Philipo hat an seiner Universität in Dar es Salaam, Tansania, den Felix-Wiemes-Preis als bester Student des sechsten Semesters verliehen bekommen. © action medeor

Ein Preis, der Pharmazie-Studierende in Tansania fördert und damit zugleich einen Beitrag zur Entwicklung des Gesundheitssystems in dem ostafrikanischen Land leistet – das ist die Idee des Felix-Wiemes-Gedächtnispreises.

Der Preis wurde jetzt zum siebten Mal an herausragende Studierende der School of Pharmacy an der Universität Dar es Salaam in Tansania vergeben. Das Fördergeld kommt aus den Zinserträgen des Felix-Wiemes-Stiftungsfonds, der unter dem Dach der action-medeor-Stiftung geführt wird.

„Gut ausgebildetes pharmazeutisches Personal ist eine Voraussetzung für ein funktionierendes Gesundheitssystem und eine sichere Versorgung der Patienten“, erläutert action-medeor-Stiftungsgeschäftsführer Bernd Pastors. Im ostafrikanischen Tansania bestehe in diesem Bereich noch Handlungsbedarf. „Während in Deutschland mehr als 70 Apothekerinnen und Apotheker für die Versorgung von 100.000 Einwohnern zur Verfügung stehen, sind es in Tansania nur drei“, weiß Pastors. Der Preis solle dazu beitragen, die pharmazeutische Kompetenz in Tansania zu fördern und die gut ausgebildeten Fachkräfte im Land zu halten.

Mit dem Preisgeld werden jährlich pharmazeutische Studentinnen und Studenten für besondere fachliche Kompetenz oder soziales Engagement ausgezeichnet. So wie Eric Gilbert Philipo, einer der beiden aktuellen Preisträger. Der 24-Jährige sagt von sich, er sei sehr motiviert und arbeite hart, um gute Ergebnisse zu erzielen. Sein Traum sei es, nach dem Studium im Bereich der pharmazeutischen Qualitätssicherung und -kontrolle zu arbeiten und medizinische Forschung zu betreiben.

Der zweite Preisträger heißt Castory Gabriel Munishi. Auch er ist 24 Jahre alt und stammt aus Tansania. „Ich interessiere mich besonders für die Entwicklung von neuen Medikamenten und die dazugehörigen klinischen Studien“, sagt der Student. Dabei lege er den Schwerpunkt auf die Digitalisierung, die es ermögliche, große Datenmengen zu verarbeiten, wodurch die Entdeckung von Wirkstoffen und deren Entwicklung beschleunigt werde. Als Mitglied eines Forschungsteams wolle er in Zukunft dazu beitragen, dass den Patienten in Tansania qualitativ hochwertige Medizin zur Verfügung stehe.

Wer den Felix-Wiemes-Stiftungsfonds aufstocken möchte oder die action-medeor-Stiftung unterstützen will, kann das jederzeit tun. Informationen gibt es unter: www.medeor.de/spenden-und-helfen/stiftung




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