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Hingeschaut – action medeor Blog Drei Jahre nach Taifun Haiyan: Hilfe für über 130.000 Menschen

  • Slide 1Hilfsgüter werden entladen.
    Zur Versorgung der Opfer des Taifuns brachte action medeor sofort medizinische Hilfsgüter auf den Weg...
  • Slide 2action medeor Mitarbeiterin bei der Medikamentenausgabe.
    ... und richtete vor Ort ein temporäres Medikamentenlager ein, um den großen Bedarf an medizinischer Hilfe decken zu können.
  • Slide 3Eine Frau wird untersucht.
    Gemeinsam mit lokalen Partnern organisierte action medeor die medizinische Versorgung von Kranken und Verletzen.
  • Slide 4Eine Frau hält ihr Kind auf dem Arm.
    Durch die großen Zerstörungen waren die bestehenden Gesundheitseinrichtungen hoffnungslos überfüllt.
  • Slide 5Zerstörte Geburtsklinik
    Zudem wurden viele medizinische Einrichtungen durch den Taifun komplett zerstört - wie diese Geburtsklinik.
  • Slide 6Patienten warten auf ihre Behandlung.
    Gemeinsam mit lokalen Partnern baute action medeor fünf Geburtskliniken wieder auf, jetzt werden hier wieder Mütter behandelt und Kinder zur Welt gebracht.
  • Slide 7Schülerinnen und Schüler im Klassenzimmer
    Auch Trainings in Katastrophenvorsorge und Erster Hilfe sind ein wichtiger Teil der Arbeit von action medeor auf den Philippinen...
  • Slide 8Menschen fischen im Wasser.
    ... und auch die Kleinsten werden mit kindgerechten Übungen mit einbezogen.

Am 8. November 2013 traf Supertaifun Haiyan auf die Philippinen. action medeor war sofort vor Ort, um Hilfe zu leisten.

Der Sturm brachte starke Regenfälle und eine über sechs Meter hohe Flutwelle mit sich und richtete weitreichende Zerstörungen an Gebäuden, Infrastruktur und landwirtschaftlichen Flächen an. Über 6.000 Menschen verloren ihr Leben.

Medizinische Versorgung der Opfer

Sofort begannen Mitarbeiter im Medikamentenlager von action medeor in Tönisvorst, Hilfssendungen für die Opfer des Taifuns zu packen. Um den großen Bedarf an Medikamenten und medizinischem Material vor Ort so schnell und flexibel wie möglich decken zu können, baute action medeor ein temporäres Medikamentenlager auf der philippinischen Insel Cebu auf. Insgesamt wurden über 30 Tonnen medizinische Hilfsgüter auf die Philippinen versandt und an Ärzteteams und Gesundheitseinrichtungen verteilt. Gemeinsam mit lokalen Partnerorganisationen organisierte action medeor die medizinische Versorgung von fast 17.000 Menschen in Gesundheitseinrichtungen und durch mobile medizinische Teams.

In der direkten Phase der Nothilfe nach dem Taifun unterstützte action medeor zudem mehr als 63.000 Menschen mit Hilfsgütern wie Lebensmittel und Hygieneartikel. Um die Menschen beim Wiederaufbau zu unterstützen, wurden in späteren Verteilungen auch Werkzeuge, Generatoren und Saatgut ausgegeben.

Wiederaufbau und Katastrophenvorsorge

Nach der ersten Phase der Nothilfe standen der Wiederaufbau und die Stärkung von Gesundheitsstrukturen und Aktivitäten im Bereich der Katastrophenvorsorge im Fokus der Arbeit von action medeor auf den Philippinen. Auf der Insel Leyte unterstützte action medeor den Wiederaufbau von fünf Geburtskliniken. Hierbei wurde besonders auf eine Bauweise geachtet, die Schutz im Falle zukünftiger Naturkatastrophen bietet. Inzwischen konnten in allen neu aufgebauten Kliniken die ersten gesunden Babys auf die Welt gebracht werden.

Auf Grund der geographischen Lage der Philippinen besteht für die Menschen hier ein erhöhtes Risiko für Naturkatastrophen wie Taifune. Um diesem Risiko zu begegnen, engagiert sich action medeor in verschiedenen Projekten, in denen beispielsweise Lebensretter und Ersthelfer in abgelegenen Gebieten ausgebildet werden oder Schulkinder und Lehrer über Evakuierungsregeln und richtiges Verhalten im Katastrophenfall unterrichtet werden.

Weitere Unterstützung der lokalen Partner

Im Oktober 2016 wurden die Philippinen erneut Opfer zweier schwerer Taifune: „Sarika“ und „Haima“ trafen den Inselstaat in einem Zeitraum von nur drei Tagen und zerstörten Gebäude und landwirtschaftliche Flächen im Norden des Landes. Gemeinsam mit der lokalen Organisation Citizens‘ Disaster Response Center werden Hilfsgüter im Wert von 5.000 Euro an knapp 500 Familien verteilt. Die Hilfspakete enthalten Lebensmittel wie Reis, Öl, Bohnen und getrockneten Fisch.

Um die lokalen Partnerorganisationen auch langfristig zu stärken und den Aufbau zivilgesellschaftlicher Strukturen zu unterstützen organisiert action medeor im Dezember 2016 einen Workshop mit allen Partnerorganisationen. Hier erhalten Vertreter der lokalen Organisationen die Möglichkeit, Fachkompetenzen in den Bereichen lokales Fundraising und Humanitäre Hilfe zu erlangen.

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Beseitigung von Not und Leid

„Die Beseitigung oder Linderung von Not ist eine der wichtigsten Schlüsselfragen der Welt, die über Krieg oder Frieden entscheidet. Deshalb ist es so wichtig, sich für Menschen in benachteiligten Regionen einzusetzen.“

Rudolf Meyer, ehrenamtlich engagiert bei action medeor




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