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Spenden bewegt El Niño: Auswirkungen weltweit

Das Feld eines somalischen Bauern wurde überschwemmt

Das Feld eines somalischen Bauern wurde überschwemmt © action medeor / WARDI

Das Wetterphänomen begünstigt Dürren, Fluten, Missernten und Krankheitswellen im Globalen Süden – action medeor hilft.

El Niño ist ein alle paar Jahre auftretendes Klimaphänomen und bewirkt eine Abschwächung der Passatwinde. Dies verursacht in vielen Ländern auf der Südhalbkugel kritische Wetterveränderungen. So auch in Somalia.

Wenn Wetterextreme auf Armut treffen

„Die Flut hat meine gesamte Ernte vernichtet“, berichtet uns Kleinbauer Hanad. Nach vier Jahren Dürre konnten die Wassermassen nicht mehr im steinharten Boden versickern. Mehr als 600.000 Menschen verloren durch die Flut ihr Obdach, noch viel mehr sind von weiteren Folgen betroffen: Nahrungsmittelknappheit und Hunger nehmen zu, das Risiko für tödliche Infektionskrankheiten steigt dramatisch.

Zwei medizinische Teams unseres Partners WARDI fahren regelmäßig in die Dörfer und Flüchtlingscamps – im Gepäck Energienahrung, Wasserreinigungstabletten und lebensrettende Medikamente. Kleinbauern wie Hanad unterstützen wir dabei, ihre Felder krisenfester neu anzulegen.

Die Folgen werden noch lange spürbar sein

Auch in Tansania haben heftige Regenfälle vielerorts Menschen entwurzelt. Am vierthöchsten Berg des Landes löste sich ein tödlicher Erdrutsch – action medeor leistete noch am selben Tag von seinem tansanischen Standort aus Nothilfe. Hinzu kommt die Seuchengefahr, wenn Brunnen und Latrinen überflutet werden: Seit Januar ist in sechs von 31 Regionen Tansanias Cholera ausgebrochen.

EIn LKW wird mit Hilfsgütern beladen
Tansania: Nach dem Erdrutsch am Mount Hanang erhalten die umliegenden Kliniken Medizinartikel zur Versorgung der vielen Schwerverletzten

Warum Ihre Hilfe jetzt gebraucht wird

Inzwischen schwächt sich El Niño glücklicherweise ab, doch die Schäden und Langzeitfolgen werden die Betroffenen noch lange in Atem halten. So auch in Guatemala, wo seit Monaten historisch wenig Regen fiel. Aus Angst, die kostbaren Körner könnten erneut vertrocknen, haben die Bauern die Aussaat verschoben. Die Folgen für das mittelamerikanische Land sind dramatisch: Bereits jetzt ist jedes zweite Kind unter fünf Jahren unterernährt. Selbst eigentlich harmlose Erkrankungen werden so zum tödlichen Risiko.

Die Menschen brauchen jetzt Hilfe, um zu überleben: sauberes Trinkwasser, Medikamente, Nahrung und Saatgut für die nächste Aussaat. Aber auch medizinische Versorgung und Unterstützung bei der Katastrophenvorsorge, etwa durch Vorratshaltung und klimaangepasste Landwirtschaft. Wenn Sie unsere Nothilfe für die Betroffenen von El Niño und anderen Katastrophen weltweit unterstützen möchten, klicken Sie einfach auf den Spendenbutton!

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Einsatz für Menschen in Not lohnt sich

„Ich erinnere mich gut an eine Schwester, die zu uns kam, um eine Medikamentenspende abzuholen. Bevor sie ging, kniete sie vor uns nieder und bedankte sich mit einem Gebet bei uns. Solche Momente zeigen, dass es sich lohnt, sich für Menschen einzusetzen.”

Rajab Lawe, Apotheker bei action medeor Malawi