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Spenden bewegt Gesundheitszentrum eröffnet

Eine Ärztin untersucht ein somalisches Mädchen

Eine Ärztin untersucht ein somalisches Mädchen © action medeor / WARDI

Für tausende Geflüchtete in Somalia ist das Gesundheitszentrum die einzige Chance auf Behandlung.

Millionen Somalierinnen und Somalier mussten bereits vor Extremwetter und Nahrungsmangel fliehen. Im Kahda District leben viele von ihnen unter prekären, krankmachenden Bedingungen. Bis zum Horizont erstrecken sich die Hütten, die mal aus Blech, mal aus ein paar mit Tüchern notdürftig bespannten Stöcken bestehen. Es gibt viel zu wenig sauberes Wasser und Latrinen für die Bewohnerinnen und Bewohner. Das von action medeor und der Partnerorganisation WARDI errichtete Gesundheitszentrum ist ein Lichtblick für alle Geflüchteten – insbesondere für Schwangere und Mütter mit Kindern, die hier medizinische Hilfe erhalten.

Geburtshilfe rettet Leben

Auf der Geburtsstation liegt die 25-jährige Shamso. Sie kann ihr Glück noch immer kaum fassen: Erst im Gesundheitszentrum erfuhr sie von der Ärztin, dass sie mit Zwillingen schwanger ist. Eine Hausgeburt mit Hilfe einer traditionellen Hebamme jedoch hätte die junge Mutter und ihre Kinder in große Gefahr gebracht. Gleich nach der Entbindung werden die Neugeborenen gegen Masern, Tetanus, Keuchhusten und andere gefährliche Krankheiten geimpft. Ihre Mütter lernen, durch Stillen Mangelernährung vorzubeugen und die Abwehrkräfte der Säuglinge zu stärken.

Jedes zweite Kind hungert

Nach vier Jahren Dürre ist jedes zweite Kind unter fünf Jahren unterernährt. Der Hunger führt zu verzögertem Wachstum, Immunschwäche und Organschäden, wenn nicht gar zum Tod. Gesundheitshelferinnen und -helfer besuchen die Flüchtlingssiedlungen, um lebensbedrohlich unterernährte Kinder ausfindig zu machen. Schwere Fälle werden im Gesundheitszentrum behandelt. Von Unterernährung bedrohte Kinder und stillende Mütter erhielten Essensvorräte, die eine gesunde Entwicklung der Mädchen und Jungen sicherstellen. Und durch ein eingerichtetes Wasserverteilsystem, Latrinen für 750 Haushalte und tausende verteilte Hygienesets werden junge Familien besser vor Infektionen geschützt.

Mit dem Gesundheitszentrum in Kahda und weiteren Hilfsprojekten im Umland leistet action medeor einen wichtigen Beitrag zur Stärkung des geschwächten somalischen Gesundheitswesens. Wenn Sie unsere Nothilfe in Somalia und weltweit unterstützen möchten, klicken Sie einfach auf den Spendenbutton!

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Recht auf medizinische Versorgung

„Ich unterstütze action medeor, weil das Recht auf medizinische Versorgung keine Landesgrenzen kennen sollte.“

Marieluise Karastergios-Busch, Spenderin