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Pressemitteilungen „Schwarze Seite“ für die Opfer der Syrienkrise

Tönisvorst, 15.05.2013. Am 16. Mai wird es schwarz im Netz: action medeor und 27 weitere deutsche Hilfs- und UN-Organisationen machen mit einer gemeinsamen Aktion auf das Leid der Menschen in Syrien und die dringend notwendige Hilfe für Flüchtlinge aufmerksam.

Sie legen eine schwarze Seite unter dem Motto „Stopp. Schau hin!“ über ihre Homepage, um für dringend notwendige Hilfe für die Opfer des Syrienkrieges zu werben. Auf der schwarzen Seite kann ein Video über die dramatische Situation in Syrien mit einem Appell des Tagesthemen-Sprechers Ingo Zamperoni abgespielt werden.

„Wir helfen seit über zwei Jahren in Syrien“, sagt Bernd Pastors, Vorstandssprecher von action medeor, „die Opfer dieses grausamen Konflikts brauchen dringend unsere Unterstützung. Daran möchten wir die Menschen mit dieser Aktion erinnern.“ action medeor hat über zehn Tonnen Medikamente und medizinisches Equipment bereits an seine Partner in Syrien und in die Flüchtlingslager gebracht. Weitere große Hilfssendungen werden zurzeit im Tönisvorster Medikamentenlager gepackt. „Die medizinische Versorgung von Kranken und Verletzten ist aufgrund der Sicherheitslage sehr schwierig. Es sind schon oft Krankenhäuser angegriffen worden“, so Pastors, „wir hoffen mit dieser Aktion den politischen und gesellschaftlichen Druck zu erhöhen, um der täglichen Gewalt ein Ende zu setzen, und alle Menschen versorgen zu können.“

Wer im Web unterwegs ist, kann sich der Aktion unter dem Motto „STOPP. Schau hin!“ am 16. Mai sehr leicht anschließen und findet auch viele Informationen dazu, wie Hilfe geleistet wird und wen sie erreicht. Jeder kann durch die Verbreitung des Videos über seine eigenen Social Media-Kanäle seine Solidarität mit den Opfern der Syrienkrise zeigen.

Teilnehmende Organisationen

action medeor, ADRA, Aktion Deutschland Hilft, Arbeiter-Samariter-Bund, Ärzte der Welt, arche noVa, AWO International, CARE Deutschland-Luxemburg , Habitat for Humanity, Handicap International, Help – Hilfe zur Selbsthilfe, HelpAGE, Hoffnungszeichen e.V., Humedica, Islamic Relief Deutschland, Johanniter-Unfall-Hilfe, Malteser International, Misereor, Oxfam Deutschland, Pro Asyl, Save the Children, Terra Tech, terres des hommes, UN World Food Programme , UNHCR Deutschland, UNO-Flüchtlingshilfe, Welthungerhilfe, World Vision.

Hintergrund zu Syrien

Seit Ausbruch des syrischen Konflikts mit dem Aufstand gegen die Regierung Assad im März 2011 hat sich die Krise in Syrien und seinen Nachbarländern zu einer der größten humanitären Katastrophen der letzten zehn Jahre laut des Verbandes Entwicklungspolitik Deutscher Nichtregierungsorganisationen (Venro) ausgeweitet. Städte wie Deir Az Zor, Hama, Homs und Aleppo sind weitgehend zerstört. Die humanitäre Situation in Syrien und den Nachbarländern verschlechtert sich aufgrund der anhaltenden Kampfhandlungen täglich. Nahrungsmittel sind äußerst knapp, die öffentliche Versorgung mit Trinkwasser funktioniert in vielen Orten nicht mehr und es fehlt an medizinischer Grundausstattung. Inzwischen sind über acht Millionen Syrer sind auf humanitäre Hilfe angewiesen.

Medien

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  • Bildunterschrift: medeor hat bereits über zehn Tonnen Medikamente für die Opfer des Krieges auf den Weg gebracht.
  • Quelle: picture alliance/AP Images



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