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Pressemitteilungen Am 22. März ist Weltwassertag

Tönisvorst, 19. März 2013. Wasser ist die Lebensgrundlage der Menschheit. Deshalb rufen die Vereinten Nationen seit 1993 jährlich am 22. März den Weltwassertag aus und haben den Zugang zu sauberem Wasser in das für das Jahr 2015 formulierte Millenniumsziel mit aufgenommen.

„Tatsächlich hat sich der Zugang zu sauberem Wasser in den letzten 20 Jahren verbessert. Aber immer noch sterben jeden Tag tausende Kinder an Durchfallerkrankungen, weil sie kein sauberes Wasser trinken“, sagt Christoph Bonsmann, Vorstand von action medeor. „Wasser ist eine grundlegende Bedingung für die Gesundheit von Menschen. Deshalb ist die Wasserversorgung in vielen Projekten von action medeor ein zentrales Thema.“

medeor setzt sich zum Beispiel für die Basisgesundheitsversorgung der Menschen im südlichen Pakistan im Sindh ein. „In den Dörfern dort gibt es kein sauberes Wasser, entweder die Wasserentnahmestellen sind weit entfernt oder das Grundwasser, bzw. Flusswasser ist mit einem besorgniserregenden hohen Anteil von Krankheitserregern belastet“, so Bonsmann. Um dort schnell zu helfen, hat medeor in enger Zusammenarbeit mit seinem lokalen Partner in 30 Dörfern den Wasserrucksack PAUL eingeführt. “PAUL steht für Portable Aqua Unit for Lifesaving. Man muss sich Paul tatsächlich vorstellen in Form eines Rucksackes mit Kunststoffgehäuse, der auf den Rücken geschnallt und notfalls zu Fuß zum Einsatzort getragen werden kann“, erklärt Bonsmann. „Er filtert Keime und Bakterien auf ein trinkbares Maß heraus. Dadurch können wir Durchfallerkrankungen vermeiden.“ In dem Gehäuse ist ein Membranfiltersystem integriert, so dass Schmutzpartikel und Krankheitserreger wie Bakterien zurückgehalten werden. Mit einem PAUL können täglich 1200 Liter Wasser gereinigt werden. medeor erreicht in seinem Projekt mit 50 Pauls 7500 Menschen. Begleitet wird das Projekt durch eine Studie der Universität Hyderabad. Sie prüft, ob die Menschen Paul richtig nutzen, analysiert die Wasserqualität und die Auswirkungen auf die Gesundheit.

Der Einsatz von PAUL ist vor allem nach Katastrophen wie z.B. nach Überflutungen und Erdbeben sinnvoll, wenn Wasserleitungen zerstört oder Wasserquellen verunreinigt worden sind und das Katastrophengebiet für Tanklastwagen nicht erreichbar ist oder der Aufbau einer Trinkwasseranlage zu lange dauert. „Wir sind dabei zu prüfen, unter welchen Bedingungen PAUL auch in weit abgelegenen und dünn besiedelten Gebieten eine längerfristige Lösung ist, das Wasser trinkbar zu machen und so Krankheiten vorzubeugen.“



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