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Pressemitteilungen action medeor hilft Überschwemmungsopfern im Niger

Durch die schweren Überschwemmungen haben hunderttausende Menschen im Niger ihre Wohnung verloren. action medeor hilft mit Zelten und Medikamenten.

Durch die schweren Überschwemmungen haben hunderttausende Menschen im Niger ihre Wohnung verloren. action medeor hilft mit Zelten und Medikamenten. © action medeor

Starke Regenfälle machen Hunderttausende obdachlos. action medeor hilft mit Zelten und medizinischer Versorgung

Das Deutsche Medikamentenhilfswerk action medeor bringt in diesen Tagen Hilfe für die Menschen im Niger auf den Weg. Das westafrikanische Land, eines der ärmsten der Welt, liegt in der Sahelzone, die normalerweise von Dürren heimgesucht wird. Jetzt haben sich in der Region jedoch verheerende Überschwemmungen ereignet, weil es binnen weniger Tage so viel geregnet hat wie sonst in der gesamten Regenzeit. Die Dämme des Flusses Niger sind gebrochen und die Fluten haben zehntausende Häuser rund um die nigrische Hauptstadt Niamey zerstört. Mehrere hunderttausend Menschen in der Sahelzone haben ihr Zuhause verloren.

„Unsere Partner im Niger berichten uns von schlimmen Zuständen, die Häuser sind bis zu den Fenstern überflutet und sogar niedergerissen“, schildert Sid Peruvemba, Vorstandssprecher von action medeor. Die Gesundheitsorganisation hilft den Menschen im Niger nun mit Zelten und lebensrettenden Basis-Medikamenten. In den kommenden Tagen wird eine Hilfslieferung für die notleidende Region zusammengestellt, die dann das Lager im niederrheinischen Tönisvorst verlassen wird. „Die Hilfe muss allerdings weiter gehen“, mahnt Peruvemba an. Denn durch die anhaltenden Überschwemmungen werde nun die Trinkwasserversorgung gefährdet und steige die Gefahr von Malaria.

„Die Flutkatastrophe in Afrika gehört leider zu denjenigen Katastrophen, die kaum im Blickfeld der Weltöffentlichkeit stehen. Umso notwendiger ist es, dass wir dort jetzt helfen“, appelliert Peruvemba. „In der Sahelzone sind Millionen Menschen von den schweren Überflutungen betroffen, auch in weiteren Ländern wie zum Beispiel im Tschad, in Nigeria, im Sudan und in Äthiopien. Wir dürfen diese Not nicht übersehen!“

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