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Pressemitteilungen IHK bei action medeor - te Neues begeistert von „Paul“

action medeor-Präsident Siegfried Thomaßen (links) und Vorstandssprecher Bernd Pastors (rechts) führen den Präsidenten der IHK Mittlerer Niederrhein, Elmar te Neues (2. v.l.) und IHK-Hauptgeschäftsführer Jürgen Steinmetz durch das Medikamentenlager von action medeor.

action medeor-Präsident Siegfried Thomaßen (links) und Vorstandssprecher Bernd Pastors (rechts) führen den Präsidenten der IHK Mittlerer Niederrhein, Elmar te Neues (2. v.l.) und IHK-Hauptgeschäftsführer Jürgen Steinmetz durch das Medikamentenlager von action medeor. © action medeor

Der neue Präsident der IHK, Elmar te Neues, gemeinsam mit Hauptgeschäftsführer Jürgen Steinmetz bei action medeor.

„Ich bin tief beeindruckt von der tollen Arbeit“, das sagte der neue Präsident der IHK Mittlerer Niederrhein, Elmar te Neues, nach seinem Besuch bei action medeor, Europas größtes Medikamentenhilfswerk mit Sitz in Tönisvorst. Begrüßt und geleitet wurde der IHK-Präsident von action medeor-Präsident Siegfried Thomaßen und Vorstandssprecher Bernd Pastors. Auch IHK-Hauptgeschäftsführer Jürgen Steinmetz war über die Menge und Vielfalt der in Tönisvorst gelagerten Medikamente und Hilfsmittel beindruckt.

Das Hilfswerk kann binnen Stunden Arzneimittel auf den Weg in ein Katastrophengebiet bringen. Allein 2016 hat action medeor 11.391 Pakete gepackt, insgesamt 260 Tonnen in 93 Länder expediert. In den beiden 4.000 Quadratmeter großen Hallen lagern Medikamente im Beschaffungswert von zwei bis drei Millionen Euro. Würde man diese Medikamente in einer Apotheke kaufen, so wären sie rund 20-fach teurer. 200 bis 230 verschiedene Arzneimittel lagern zusammen mit rund 800 unterschiedlichen Hilfsmitteln dort – darunter auch „Paul“. Das ist der Name für eine mobile, leicht transportierbare Trinkwasseraufbereitungsanlage, entwickelt von deutschen Wissenschaftlern. Oben wird Brackwasser eingefüllt, unten kommt sauberes, gefiltertes Trinkwasser heraus. Bernd Pastors: „Die meisten Krankheiten werden mit dem Wasser übertragen“. Auch te Neues war von „Paul“ begeistert. „Das finde ich ganz toll, dass man mit einer solch kleinen Anlage so viel helfen kann.“

Hilfe wird derzeit insbesondere im Südsudan (Hunger), Jemen (derzeit 500.000 Fälle von Cholera) und Nordirak benötigt. Afrika ist ein Schwerpunkt der Hilfe. In der Hilfswerkzentrale sieht man in Afrika gute Zukunftsperspektiven – nicht nur weil sich die Zahl der Menschen in Afrika bis 2050 vervielfachen wird. action medeor und die IHK haben da ein gemeinsames Gesprächsthema. Immerhin ist die IHK Mittlerer Niederrhein die Schwerpunktkammer in NRW für den afrikanischen Kontinent jenseits der Sahara. Sie berät Unternehmen aus NRW, die sich dort wirtschaftlich engagieren wollen. Elmar te Neues: „Wir werden im Dialog mit action medeor bleiben.“

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