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Pressemitteilungen Ebola-Ärzte Menschen des Jahres

Tönisvorst. Die Ebola-Epidemie hat bereits über 6.300 Menschenleben in Westafrika gefordert. Diese  Situation bedeutet für das Gesundheitspersonal eine besondere Belastung - durch den ständigen Kontakt zu Erkrankten ist die Gefahr einer eigenen Ansteckung allgegenwärtig und die große Zahl an Patienten in einem schwachen Gesundheitssystem fordert den Ärzten und Pflegern oft alles ab. Fast 350 Gesundheitsmitarbeiter wurden bereits Opfer des Virus.

Das Time Magazine honorierte diese Arbeit jetzt mit der Ehrung der Ebola-Ärzte zu den „Personen des Jahres“. Einer der portraitierten Mediziner ist Dr. Jerry Brown, der als medizinischer Leiter der Klinik ELWA II  im liberianischen Monrovia täglich gegen die Ebola-Epidemie ankämpft.

Angeschlossen an die Klinik ELWA II und ebenfalls unter der Leitung von Dr. Brown ist die Isolierstation, die action medeor mit finanzieller Unterstützung der Else Kröner-Fresenius-Stiftung errichtet hat. In der Station werden seit Oktober Ebola-Patienten von Dr. Brown und seinem Team behandelt. Die Leitung des von action medeor durchgeführten Projektes hat Margret Gieraths-Nimene, die bereits seit  30 Jahren eine Klinik in Liberia betreibt. „Ich freue mich sehr für Dr. Brown über diese Anerkennung. Er hat es verdient, denn während der vergangenen Monate hat er durch sein Engagement, seine Fähigkeiten und Umsicht zahlreiche Menschenleben gerettet.“, so Gieraths-Nimene.

Das Projekt wird finanziert durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und koordiniert von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH. „Ohne Menschen wie Dr. Jerry Brown ist der Kampf gegen Ebola nicht zu gewinnen, seine Arbeit verdient höchsten Respekt“, sagt Marina Mdaihli, GIZ-Landesdirektorin von Liberia und Sierra Leone. action medeor-Mitarbeiterin Andrea Eller, die das Projekt vom niederrheinischen Tönisvorst aus betreut, ist dankbar für diese Unterstützung der Bundesregierung. „Die Hilfe ist dringend notwendig, um die Epidemie in den Griff zu bekommen. Wir sind froh, dass erste Erfolge zu verzeichnen sind und die Fallzahlen in Liberia zurückgehen“.

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Quelle: action medeor

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