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Hingeschaut – action medeor Blog Wir sind die Notapotheke der Welt: Mona, Pharmaziepraktikantin bei action medeor

Verabschiedung am letzten Arbeitstag: Mona gemeinsam mit Dr. Irmgard Buchkremer, Bereichsleiterin Pharmazie bei action medeor. Das nächste Treffen ist bereits geplant: beim Apfelblütenlauf 2022 bei action medeor.

Verabschiedung am letzten Arbeitstag: Mona gemeinsam mit Dr. Irmgard Buchkremer, Bereichsleiterin Pharmazie bei action medeor. Das nächste Treffen ist bereits geplant: beim Apfelblütenlauf 2022 bei action medeor. © action medeor

Regelmäßig wird das Team von action medeor durch Pharmaziepraktikant:innen verstärkt, die einen Teil des praktischen Jahres ihres Studiums im Pharmazie-Team von action medeor absolvieren – wie zuletzt die 24-jährige Mona aus Wuppertal. Im Interview berichtet sie über ihre Zeit bei action medeor!

Zum Ende deines Praktikums ist es Zeit für einen Rückblick: Was waren deine Aufgaben in der Zeit bei action medeor?

Vor allem habe ich natürlich in der Pharmazieabteilung gearbeitet. Dabei ging es viel um die Qualitätssicherung der Medikamente, die action medeor an Partner in verschiedenen Ländern der Welt verschickt. Ich habe zum Beispiel die ankommende Ware und deren Qualitätsunterlagen geprüft. Auch einen Zulassungsantrag durfte ich prüfen. Dabei muss man sich viel an nationale und internationale Richtlinien und Arzneibücher halten und vergleichen.

Außerdem habe ich Einblicke in die pharmazeutische Fachberatung erhalten. Dabei geht es darum, pharmazeutisches Personal in anderen Ländern zu fördern und weiterzubilden. Beispielsweise habe ich bei der Organisation eines GMP-Trainings in Tansania geholfen, in dem den Teilnehmer:innen Wissen über die Qualitätssicherung in der Produktion von Arzneimitteln vermittelt wird.

Zusätzlich durfte ich aber auch in die Arbeit der Programm-Abteilung reinschauen, die die Durchführung von Gesundheitsprojekten in verschiedenen Ländern plant und begleitet.

Bei einem Pharmazie-Studium kommt vermutlich als erstes eine Apotheke als Arbeitsplatz in den Sinn. Wie kam es dazu, dass du dich für dein Praktikum bei action medeor beworben hast?

action medeor bietet ganz andere Aufgabenbereiche als die, die ich bereits aus der Uni kannte. Die Qualitätssicherung im Großhandel ist aber letztlich etwas, das immer gebraucht wird und demnach war ich an einem Einblick sehr interessiert.

Apotheker:innen sind meiner Meinung nach Menschen, die anderen Menschen helfen möchten – und dieser Aspekt wird bei action medeor in vollem Maße ausgelebt, und das auch noch international. Ich war neugierig darauf, wie NGOs arbeiten und was alles dahintersteckt. Viel mehr, als man von außen denkt!

Konntest du aus deiner Zeit bei action medeor etwas mitnehmen?

In meiner Zeit bei action medeor habe ich unfassbar viel über die ganze Welt gelernt. Wie es in anderen Ländern, besonders des globalen Südens, aussieht, wie man helfen kann und wie das funktioniert. Wer alles dahinter steckt und wie viele kleine Schritte und Details überall beachtet werden müssen.

Ich finde es total schön, diesen besonderen, internationalen Blickwinkel bekommen zu haben und so viel Hintergrund zu verschiedensten Themen und Projekten.

Wie geht’s jetzt für dich weiter?

Jetzt werde ich meine zweite Praktikumshälfte in einer Apotheke absolvieren und bin schon sehr gespannt, was dort auf mich zukommt. Ich denke es wird ein großer Kontrast zur Arbeit bei action medeor sein aber ich freue mich darauf, was ich alles noch lernen kann!

Wir sagen Danke für die tolle Unterstützung und wünschen alles Gute für die kommenden Stationen!



Ohne Medikamente keine Gesundheit

„Als Apothekerin weiß ich genau, wie wichtig es ist, Menschen mit den richtigen Medikamenten versorgen zu können. Viele meiner Kollegen können das nicht immer. Deshalb unterstütze ich die Arbeit von action medeor schon seit vielen Jahren – mit meiner Apotheke, als Mitglied und als Spenderin.“

Birgit Goerres, Miglied, Spenderin und Apothekerin, Schiller Apotheke in Krefeld


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