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Hingeschaut Medikamente für die „Bayaka“

Erst nach tagelanger Fahrt über Sandpisten erreicht man Dangha-Sangha, den größten Dschungel Afrikas.

Hier im Süden der Zentral Afrikanischen Republik, nahe dem kleinen Ort Bayanga, lebt der Amerikaner Louis Sarno seit 25 Jahren bei den Bayaka. Der heute 60-Jährige war auf der Suche nach der einzigartigen Musik des Pygmäen-Volkes hier gestrandet – und er blieb bis heute, selbst als er seine musikalische Forschung abgeschlossen hatte. 

Lebensretter für die Ärmsten 

„Die gesundheitliche Lage der Bayaka war sehr schlecht und so habe ich versucht den Kranken zu helfen“, erklärt Louis Sarno. Inzwischen ist dies seine Hauptaufgabe. Louis Sarno ist zum Schutzengel der Kranken geworden. Er beschafft lebensnotwendige Medikamente und sorgt vor allem dafür, dass die Patienten ihre Medizin regelmäßig einnehmen. Dank einer Medikamentenlieferung von action medeor wurde vor einigen Monaten eine tuberkulosekranke Familie wieder völlig gesund. 

Helfen, wo die Not am größten ist 

Das nächste Krankenhaus in der Region ist 80 Kilometer weit weg – zu Fuß kaum erreichbar. Die wenigen Gesundheitsstationen haben kaum noch Medikamente – eine Folge der monatelangen gewaltsamen Konflikte im Land. Patienten mit Magendarm- oder Herzkreislauferkrankungen, mit Malaria, Tuberkulose oder schweren Haut- und Augenkrankheiten bekommen keinerlei Behandlung. Die örtliche Hilfsorganisation MEFP (Maison pour l´Enfant et la Femme Pygmées) hat nun gemeinsam mit Louis Sarno einen Notfallplan entwickelt, damit die Menschen möglichst bald medizinisch versorgt werden. action medeor will deshalb in den kommenden Monaten erneut Pakete mit lebenswichtigen Medikamenten in die Region liefern. Dafür bitten wir Sie um Ihre Unterstützung: Schenken Sie den Bewohnern des Regenwaldes Gesundheit – mit Ihrer Weihnachtsspende für lebensrettende Medikamente. 

Die Bayaka – verachtet und ausgegrenzt

Die dichten Regenwälder der Zentralafrikanischen Republik sind die Heimat der Bayaka-Pygmäen. Sie gehören zu den ältesten Völkern der Erde. 2003 wurde ihre einzigartige Musik von der UNESCO zum Weltkulturerbe der Menschheit erklärt. Die jahrhundertealten, vielfältigen Gesänge, Flötenspiel und Trommeln spiegeln die akustische Welt des Regenwaldes, diesem undurchsichtigen Labyrinth, in dem sich nur die Bayaka als Jäger und Sammler zurechtfinden. Doch für die moderne Welt, die mit Holzfällern, Wilderern und fliegenden Händlern in den Lebensraum der Bayaka vordringt, sind diese Menschen nicht gerüstet. Zudem werden sie von der übrigen Bevölkerung diskriminiert und ausgebeutet. Kaum jemand kümmert sich um ihre Gesundheitsversorgung oder Schulbildung. 

Packen Sie jetzt Ihr Geschenk-Paket – für die Bewohner des Urwaldes

  • 42 Euro kosten antibiotische Tropfen für rund 50 Patienten mit schweren Augenentzündungen, die die Sehkraft gefährden.
  • 50 Euro reichen für die sechsmonatige Behandlung und vollständige Heilung eines Tuberkulose-Kranken.
  • 85 Euro helfen rund 70 Menschen mit schweren Magendarm-Krankheiten.