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Im Katastrophenfall

Nothilfe-Kits werden von zwei Mitarbeitern von action medeor in Nepal übergeben.

Nothilfe-Kits werden von zwei Mitarbeitern von action medeor in Nepal übergeben. © action medeor

action medeor bevorratet in seinem Medikamentenlager fertig zusammengestellte Pakete für den Notfall.

Nothilfe-Kits für den Ernstfall

Die jeweils knapp eine Tonne schweren so genannten Nothilfe-Kits enthalten unter anderem Schmerzmittel, Verbandsmaterialien, chirurgisches Besteck und alles, was in einer Katastrophe typischerweise benötigt wird. Mit jedem einzelnen Kit können durchschnittlich 10.000 Menschen drei Monate lang medizinisch versorgt werden. Die ständige Bevorratung, eine professionelle Logistik und die Zusammenarbeit mit internationalen Organisationen ermöglichen, dass action medeor binnen 24 Stunden bereit ist, diese Notfallsendungen in Länder auf der ganzen Welt zu transportieren.

Medikamentenhilfe nach der Naturkatastrophe

Im April 2015 wurde Nepal von einem schweren Erdbeben getroffen, das über 8.500 Menschen das Leben kostete und große Schäden an Gebäuden und Umwelt anrichtete. Fast drei Millionen Menschen wurden obdachlos und über 1.000 Gesundheitseinrichtungen wurden zerstört. Die schlimmen Bilder der Zerstörung haben große Hilfsbereitschaft ausgelöst, viele Menschen haben die Nepal- Nothilfe von action medeor mit Spendenaktionen unterstützt. Daraufhin konnte action medeor die ersten Nothilfe-Kits den verschiedenen Partnerorganisationen zur Verfügung stellen und eine Erstversorgung durch Verbands- und Nahtmaterialien, chirurgisches Besteck, Schmerzmittel, Antibiotika und Spritzen sicherstellen. Um die schwer erreichbaren Gesundheitsstationen in den betroffenen Regionen mit Medikamenten auch weiterhin versorgen zu können, hat action medeor eigens eine Medikamentenverteilerstelle in Kathmandu aufgebaut. 10 Tonnen Medikamente wurden vom Niederrhein nach Nepal geflogen und dort gelagert sowie für die lokalen Gesundheitsstationen zusammengestellt.

Versorgung durch Medikamente im Krisengebiet

Auch die vom Bürgerkrieg betroffene syrische Bevölkerung benötigt weiterhin Medikamente für die medizinische Versorgung. Über 250.000 Menschen sind bisher in dem seit fünf Jahren andauernden Konflikt ums Leben gekommen. Es gibt tausende Verletzte, zu deren Versorgung jedoch häufig keine Medikamente in den Hospitälern vorhanden sind. Sichere Korridore für Hilfslieferungen in die belagerten Gebiete gibt es nicht. Doch auch wenn die Transporte schwierig sind, dank zuverlässiger Partner hat action medeor seit 2012 über 200 Tonnen Medikamente ins Krisengebiet gebracht.

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