Das Himalaya-Gebirge in Nepal.

Flutwelle in Nepal: action medeor stellt Soforthilfe bereit

Nach den Sturzfluten im Himalaya wird das Ausmaß der Katastrophe immer deutlicher sichtbar: Hunderte Menschen verloren ihr Leben oder gelten noch als vermisst.

Gletscherlawine löst Sturzflut aus

Das Ausmaß der Katastrophe in Nepal ist dramatisch! Ein Gletscheinsturz soll laut übereinstimmenden Medienberichten die verheerende Sturzflut in Nepal und Tibet augelöst haben. Die Gletscherlawine sei infolge auf einen Zufluss des Flusses Bhotekoshi getroffen, wodurch eine Flutwelle aus Wasser, Eis und Geröll entstand, die sich im Himalaya-Staat in kürzester Zeit ausbreitete und dramatische Folgen für die Bevölkerung bedeutete.

Nach aktuellem Stand (vom 27.08.2026, 16 Uhr) sollen über 350 Menschen allein in Nepal gestorben sein, Hunderte werden derzeit noch vermisst. Vor allem die Distrikte Rasuwa, Nuwakot und Dhading wurden von der Sturzflut schwer getroffen, berichtet unser Partner Environmental Camps for Conservation Awareness (ECCA) vor Ort. Klar ist: Die Not der Menschen ist jetzt groß!

action medeor stellt 10.000 Euro bereit

action medeor arbeitet seit vielen Jahren mit der lokalen Organisation ECCA in der betroffenen Region, unter anderem durch die Verbesserung der Wasser- und Sanitärversorgung in den abgelegenen Bergdörfern. Der Zugang zu den Projektgebieten ist derzeit erheblich eingeschränkt beziehungsweise unterbrochen.

Seit der Katastrophe stehen die Teams von action medeor und ECCA in engem Austausch, um die aktuelle Situation und die Bedarfe abzustimmen und erste Hilfsmaßnahmen zu planen. Zur Unterstützung der Soforthilfe von ECCA stellt action medeor 10.000 Euro bereit.

Aktuell ist die Situation noch unübersichtlich, denn die Katastrophenregion ist von der Außenwelt abgeschnitten - Straßen, Energieversorgung und Kommunikation sind stark beschädigt. Die ersten Nothilfemaßnahmen konzentrieren sich auf die Bereitstellung von Mahlzeiten für die Menschen im betroffenen Gebiet, weitere Aktivitäten werden in den kommenden Stunden und Tagen geplant und koordiniert. 

Jede Hilfe zählt in Nepal!

Die Menschen in Nepal lebten bereits vor der Sturzflut aufgrund der geologischen Gegebenheiten mit steilen Tälern, Geröllfeldern und Gletscherseen in einer klimatisch und infrastrukturell angespannten Lage. Weitere Sturzfluten könnten noch folgen.

Viele Betroffene, die die überlebt haben, haben nicht nur Angehörige, sondern auch Freunde und ihr Zuhause verloren. Für sie zählt jetzt jede Hilfe, um ihnen Grundlegendes wie Wasser, Nahrung, Schutz und Gesundheit bereitstellen zu können.

Helfen Sie uns dabei, den Menschen in Nepal nach der traumatischen Katastrophe neue Hoffnung zu schenken!

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