Krankenschwester in Haiti überreicht Mutter mit Kind ein Medikament
© action medeor

Medikamente

Weltweit sterben Menschen an behandelbaren Erkrankungen, weil die notwendigen Medikamente fehlen.

Zugang zu Medikamenten

Seit der Gründung 1964 setzt sich action medeor dafür ein, den Zugang zu Medikamenten, insbesondere in benachteiligten Regionen, zu verbessern. Dazu verschickt action medeor Medikamente – entweder aus lokaler Beschaffung oder aus dem 4.000 Quadratmeter großen Medikamentenlager in Tönisvorst am Niederrhein.

Das Medikamentenlager

Etwa 100 Medikamente, die die Weltgesundheitsorganisation (WHO) als essenziell eingestuft hat, hat action medeor immer vorrätig. Neben den Medikamenten gehören aktuell ca. 300 medizinische Bedarfsartikel, wie Verbandsstoffe, Kanülen und OP-Besteck, und eine Reihe medizinischer Geräte zum Sortiment.

Medizinische Hilfslieferungen in Zahlen: 2024 hat action medeor ...

  • 18.671

    18.671

    Pakete und Kartons verpackt
  • 494 t

    494 t

    an Hilfsgütern versendet
  • 38

    38

    Länder beliefert

Essenzielle Medikamente

Im Medikamentenlager von action medeor befinden sich die Medikamente, mit denen sich laut Weltgesundheitsorganisation, die dringlichsten medizinischen Bedürfnisse einer Bevölkerung befriedigen lassen. Dazu gehören zum Beispiel Schmerztabletten, Antibiotika, Vitamine sowie Diabetes- und Bluthochdruck-Medikamente. Bei dem Großteil der Produkte handelt es sich also um Medikamente, die wir in Deutschland im Normalfall in der nächsten Apotheke erhalten.

Weltweite Versorgung

Im Verlauf der letzten Jahre hat sich die weltweite Verfügbarkeit von Medikamenten verbessert. Immer mehr Länder achten auf gute Qualität von Arzneimitteln und Medizinprodukten und überwachen den Markt für diese besonderen Produkte. Das bedeutet, dass es in immer mehr Ländern sinnvoll und möglich ist, die Medikamente in angemessener Qualität auf dem lokalen Markt zu beschaffen. Leider trifft das nach wie vor nicht überall zu: Es gibt weiterhin Länder, in denen gefälschte Medikamente oder solche mit schlechter Qualität im Umlauf sind und Patient:innen gefährden. Und auch eine gute Marktregulierung alleine bedeutet nicht, dass jede Person mit den benötigten Medikamenten versorgt werden kann. Gerade in ländlichen Regionen müssen Menschen lange Wege in Kauf nehmen, um an Medikamente zu kommen, oder können sich notwendige Medikamente schlicht nicht leisten.

Hilfe, die ankommt

action medeor hilft umfangreich: Ob kleine Gesundheitsstationen, große Kliniken, medizinische Posten in Flüchtlingslagern oder mobile Apotheken – für uns ist eins wichtig: Die richtigen Medikamente zu den Menschen zu bringen, die sie dringend benötigen. In enger Zusammenarbeit mit den Empfängern vor Ort achten wir dabei darauf, bedarfsgerecht zu liefern und sprechen mit unseren größtenteils langjährigen Partnern genau ab, welche Produkte vor Ort benötigt werden und welche nicht. So halten wir unsere Hilfe effizient.

„Die Medikamentenspende von action medeor ist für uns eine große Erleichterung: Über 5.000 Menschen profitieren von diesen Medikamenten. Im Namen dieser Menschen möchte ich Ihnen meinen Dank und meine Wertschätzung aussprechen. Ihnen allen und Ihren großzügigen Spenderinnen und Spendern."

Monseigneur Laurent Lompo
Erzbischof von Niamey, Niger

Schnelle Hilfe in Notfällen

Nach Naturkatastrophen wie Erdbeben oder Wirbelstürmen oder bei Ausbruch eines Krieges ist action medeor schnell zur Stelle und behält dabei einen kühlen Kopf. Auch in diesen Fällen sprechen wir genau ab, welche Hilfe benötigt wird und tun alles, um diesen Bedarfen gerecht zu werden. Durch die im Lager vorrätigen Produkte können wir erste Hilfe meist innerhalb kürzester Zeit auf den Weg bringen.

Internationale Strukturen

Seit 2005 ist action medeor auch international vertreten. Angefangen mit einem Medikamentenlager in Tansania gibt es dort mittlerweile drei Standorte von action medeor, hinzu kommen zwei weitere in Malawi. Von hier aus werden Gesundheitsstationen in beiden Ländern mit sicheren, qualitativ hochwertigen und kostengünstigen Medikamenten beliefert.

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