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Die Not der Bevölkerung in Burundi bleibt groß: Weit verbreitete Armut, politische Spannungen und zunehmende klimabedingte Krisen zwingen viele Familien zur Flucht oder Vertreibung.
In Burundi herrscht weiterhin eine ausgeprägte humanitäre Notlage. Das Land zählt zu den ärmsten der Welt. Politische Spannungen, die Folgen früherer Konflikte, eine stark von kleinbäuerlicher Landwirtschaft abhängige Wirtschaft, schwache Infrastruktur sowie häufige klimabedingte Naturkatastrophen (Überschwemmungen, Dürren) behindern die wirtschaftliche Entwicklung erheblich. Hinzu kommen hohe Inflation und Versorgungsengpässe bei Treibstoff, Wasser und Strom.
Infolge dieser Mehrfachkrisen lebt ein sehr großer Teil der Bevölkerung in extremer Armut und Ernährungsunsicherheit. Das Gesundheitssystem ist chronisch unterfinanziert und nicht in der Lage, die Bevölkerung flächendeckend und ausreichend zu versorgen, insbesondere in ländlichen Gebieten.
Bereits seit der politischen Eskalation in Burundi und resultierenden Fluchtbewegungen leistet action medeor gemeinsam mit lokalen Partnern Hilfe, um sowohl die geflüchteten Menschen als auch die Aufnahmegemeinden zu unterstützen. Die umfassenden Hilfsmaßnahmen beinhalten unter anderem Aktivitäten zur Verbesserung der Hygieneversorgung, Gesundheitssituation und Ernährung, um die größte Not der Menschen zu lindern. Auch in Katastrophenfällen ist action medeor zur Stelle und leistet an den jeweiligen Bedarf angepasste Nothilfe, wie beispielsweise durch die Verteilung von Hilfsgütern nach schweren Überschwemmungen im Frühjahr 2024.
Neben diesen Hilfsprojekten, die gemeinsam mit lokalen Partnerorganisationen durchgeführt werden, versorgt action medeor regelmäßig Gesundheitseinrichtungen und Krankenhäuser im Land mit Hilfslieferungen aus dem Medikamentenlager in von action medeor in Tansania.
„Wir können durch unsere jahrelange Arbeit Hilfsmaßnahmen flexibel und schnell an aktuelle Bedarfe anpassen – das ist bei akuten Katastrophen besonders wichtig. Aber wir behalten auch die langfristigen Projekte im Blick. Das Wichtigste ist, dass unsere Hilfe weitergeht!“ Emmanuel Limiverantwortlich für die Projekte in der DR Kongo und Burundi
Emmanuel Limiverantwortlich für die Projekte in der DR Kongo und Burundi
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