Bei der Mitgliederversammlung 2026 kamen Dr. Angela Zeithammer, Erw. Vorständin Marketing und Kommunikation, Sid Peruvemba, Vorstandssprecher, Dr. Stefan Derix, Vizepräsident, Kerstin Steuler, Erw. Vorständin Finanzen, IT und Personal, Dr. Ulrich Viefers, Präsidiumsmitglied und Siegfried Thomaßen, Präsident von action medeor zusammen. Foto: action medeor Info Bei der Mitgliederversammlung 2026 kamen Dr. Angela Zeithammer, Erw. Vorständin Marketing und Kommunikation, Sid Peruvemba, Vorstandssprecher, Dr. Stefan Derix, Vizepräsident, Kerstin Steuler, Erw. Vorständin Finanzen, IT und Personal, Dr. Ulrich Viefers, Präsidiumsmitglied und Siegfried Thomaßen, Präsident von action medeor zusammen. Foto: action medeor Mitgliederversammlung bei action medeor: Einweihung des neuen Medikamentenlagers war Höhepunkt des Jahres Pressemitteilungen 11. Juni 2026 Bei der diesjährigen Mitgliederversammlung von action medeor blickte der Verein auf die operative Arbeit des Gesundheitshilfswerks im vergangenen Jahr zurück. Präsidium und Vorstand von action medeor gaben Einblicke in die humanitären Projekte, die action medeor in vielen Entwicklungs- und Schwellenländern umsetzt, und warfen zugleich einen Blick auf die Zukunft der „Notapotheke der Welt“, wie action medeor auch genannt wird. Vorstandssprecher Sid Peruvemba verwies auf die vielen Krisen weltweit, die so häufig seien, dass das Leid der einzelnen Menschen darin oft untergehe. Was die Krisen verbinde, sei allerdings die enorme Bedeutung eines funktionierenden Gesundheitssystems. „Wenn dies fehlt, trifft es die Schwächsten zuerst: Kinder, ältere Menschen, chronisch kranke und arme Menschen“, machte Peruvemba deutlich. Gerade deshalb sei die Arbeit von action medeor so wichtig. „Sie bedeutet mehr als die Versorgung in akuten Notlagen. Sie bedeutet, die Würde der Menschen zu bewahren“, fasste Peruvemba zusammen. Aktuell ist action medeor in vielen dieser Krisen aktiv. Nach dem Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo hilft die „Notapotheke der Welt“ mit Schutzausrüstung, Desinfektionsmitteln und Diagnosegeräten. In Syrien baut action medeor eine Blutbank auf, die von verschiedenen Krankenhäusern genutzt wird. In Malawi werden Palliativpatienten in sehr entlegenen Dörfern mit Medizin versorgt. Und in der Ukraine unterstützt man unter anderem eine mobile Apotheke, die Arzneimittel zu den Menschen nahe der Front bringt. Gleichzeitig steht das Hilfswerk vor neuen Herausforderungen, weil öffentliche Mittel für humanitäre Hilfe und Entwicklungszusammenarbeit stark gekürzt wurden. Vorstand und Präsidium von action medeor haben darauf reagiert. „Wir werden künftig noch mehr auf den Markenkern unseres Hilfswerks fokussieren, der darin besteht, dass Menschen in krisenhaften Situationen Zugang zu Gesundheit erhalten“, sagte Präsident Siegfried Thomaßen. Glücklicherweise werde man dabei durch eine treue Spenderschaft unterstützt und konnte daher das für 2025 angestrebte Spendenziel sogar leicht übertreffen. Zuversichtlich blickte der Verein auch auf seine Aktivitäten in Tansania und Malawi, wo action medeor Niederlassungen an mehreren Standorten betreibt. „Die Einweihung des von der Rottendorf-Stiftung unterstützten neuen Medikamentenlagers in Tansania war einer der Höhepunkte des Jahres“, bilanzierte Thomaßen. „Hier durften wir ein engagiertes Team erleben. Das Lager ist heute voll und die Unterstützung der Krankenhäuser hat ein hohes Niveau“, so der action medeor-Präsident. Insgesamt blickt man bei action medeor daher zuversichtlich in die Zukunft. Dass die Mitglieder mit dieser Bilanz ebenfalls zufrieden waren, zeigte sich auch bei den anschließenden Wahlen. Präsident Siegfried Thomaßen und Beisitzer Dr. Ulrich Viefers wurden jeweils einstimmig in ihren Ämtern im Präsidium des Vereins bestätigt. Wer die Arbeit von action medeor unterstützen möchte, kann dies mit einer Spende tun. Man kann online spenden unter www.medeor.de und dort auch seine Adresse für eine Spendenquittung hinterlassen. Klassisch geht es über IBAN DE78 3205 0000 0000 0099 93 bei der Sparkasse Krefeld, Spendenstichwort: „Nothilfe weltweit“. Ihr Ansprechpartner Dr. Markus Bremers Stabsstelle Pressesprecher Tel.: 02156 9788-178 TPL_EMAIL Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. Spenden Sie Gesundheit Mit Ihrer Spende ermöglichen Sie uns, Menschen in Krisen- und Katastrophenregionen medizinisch zu versorgen. Jetzt spenden