Unser Mitarbeiter Emmanuel Limi ist derzeit mit weiteren NGOs im Gespräch, um konkrete Hilfsangebote für die DR Kongo nach dem erneuten Ebola-Ausbruch ins Rollen zu bringen. Foto: action medeor Info Unser Mitarbeiter Emmanuel Limi ist derzeit mit weiteren NGOs im Gespräch, um konkrete Hilfsangebote für die DR Kongo nach dem erneuten Ebola-Ausbruch ins Rollen zu bringen. Foto: action medeor action medeor bereitet Hilfen gegen Ebola-Epidemie vor Pressemitteilungen 18. Mai 2026 action medeor, Europas größtes Medikamentenhilfswerk mit Sitz in Tönisvorst, plant die Unterstützung lokaler Helfer in den vom Ebola-Ausbruch betroffenen Regionen in der Demokratischen Republik Kongo (DR Kongo). Die „Notapotheke der Welt“, wie action medeor auch genannt wird, ist dazu derzeit mit verschiedenen deutschen, internionalen und lokalen NGOs im Gespräch. „Dabei geht es um Schutzausrüstung und Equipment insbesondere für medizinisches Personal“, berichtet Emmanuel Limi, der für action medeor verschiedene Hilfsprojekte in der DR Kongo leitet. „Die Menschen, die in den Gesundheitseinrichtungen arbeiten, sind bei einem solchen Ausbruch besonders gefährdet, weil sie potenziell mit vielen Infizierten in Kontakt kommen“, erläutert Limi, „und gleichzeitig ist ihre Arbeit gerade jetzt besonders wichtig, um das Infektionsgeschehen einzudämmen.“ Über 20 Jahre Engagement in der DR Kongo Bei action medeor klärt man derzeit, welche Bedarfe es vor Ort gibt und über welchen Weg die Hilfsgüter dann beschafft und geliefert werden können. „Die Erfahrung zeigt, dass persönliche Schutzausrüstungen wie Masken, Handschuhe und Schürzen bei solchen Ausbrüchen besonders gebraucht werden“, schildert Limi. In Frage komme dabei sowohl eine Lieferung aus Deutschland, wo action medeor ein großes Medikamentenlager betreibt, als auch eine lokale Beschaffung in der afrikanischen Region selbst. action medeor selbst ist seit mehr als zwanzig Jahren in der DR Kongo aktiv, und zwar in der Region Süd-Kivu, die in der Nachbarschaft zu den betroffenen Provinzen Ituri und NordKivu liegt. „Wir müssen uns daher auch darauf vorbereiten, dass unsere eigenen lokalen Partner und Helfer sich vor dem Ebola-Virus schützen müssen“, sagt Limi. Entsprechende Vorbereitungen würden derzeit ebenfalls getroffen. Fluchtbewegungen verstärken Verbreitung des Virus Der Osten der DR Kongo, in der sich sowohl die vom Ebola-Ausbruch betroffenen Regionen als auch die Projektregion von action medeor befinden, leidet seit Jahren unter den Kämpfen zwischen bewaffneten Rebellengruppen. Die Menschen fliehen vor der Gewalt und verlassen ihre Heimatgemeinden. „Viele Menschen sind von A nach B unterwegs, es gibt insgesamt eine sehr hohe Dynamik in der Region“, berichtet Limi. „Das kann die Verbreitung des Virus natürlich auch begünstigen. Wir wollen unseren Teil dazu beitragen, dass dies möglichst wenig geschieht.“ Emmanuel Limi Verantwortlich für die action medeor-Projekte in Burundi und der DR Kongo Wer die Arbeit von action medeor unterstützen möchte, kann dies mit einer Spende tun. Man kann online spenden unter www.medeor.de und dort auch seine Adresse für eine Spendenquittung hinterlassen. Klassisch geht es über IBAN DE78 3205 0000 0000 0099 93 bei der Sparkasse Krefeld, Spendenstichwort: „Nothilfe weltweit“. Ihr Ansprechpartner Dr. Markus Bremers Pressesprecher Tel.: 02156 9788-178 TPL_EMAIL Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.