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Malawi-Reise 2017

Bei ihrem Besuch in Malawi hatte Anke Engelke die Möglichkeit, den Alltag der Malawier hautnah kennenzulernen.

Bei ihrem Besuch in Malawi hatte Anke Engelke die Möglichkeit, den Alltag der Malawier hautnah kennenzulernen. © action medeor / Boris Breuer

Drei intensive Tage verbrachte Anke Engelke im Sommer 2017 gemeinsam mit action medeor in Malawi.

Auch bei dieser Reise führte Anke Engelke Tagebuch. Veröffentlicht wurden ihre Eindrücke der Reise im Tagesspiegel.

Malawi – „flammendes Wasser”

Malawi bedeutet „flammendes Wasser”. Vermutlich bezieht sich das auf die Lichtreflexe, die durch das Sonnenlicht auf dem Malawisee entstehen. Malawi ist eines der kleineren Länder in Ostafrika. Es gehört außerdem zu den ärmsten und am wenigsten entwickelten Ländern. Davon und von den vielen anderen Dingen, die das Land ausmachen, machte sich die Reisegruppe um Anke Engelke selbst ein Bild.

Tag 1

Madisi – Waisenhaus, Schule, Krankenhaus

Bei einem Besuch im Dorf Madisi stellten Schwester Veronika und Schwester Klara ihr Herzensprojekt vor: Hier leben Kinder, die ihre Eltern verloren haben - häufig durch HIV/Aids. Sie werden von den Schwestern in einem Waisenhaus betreut und in der dazugehörigen Schule unterrichtet. Doch nicht alle Kinder in der Schule sind Waisen. 40 Prozent der Schüler sind Kinder, deren Familien einen Schulbesuch nicht finanzieren können. Alle Kinder tragen Uniformen, denn kein Kind soll an seiner Armut erkennbar sein. Außerdem gehört eine kleine Krankenstation dazu, die die Kinder medizinisch versorgt.

„Die Stimmung in der Schule ist wunderbar. Ich glaube, das hat mit den Schwestern zu tun. Es ist einfach unglaublich, was sie leisten und wie hingebungsvoll sie sich um die Kinder kümmern.“ So fasst Anke Engelke die Atmosphäre zusammen, die in der Schule herrscht.

Extra für den Besuch der action medeor-Reisegruppe haben Lehrer und Schüler ein 30-minütiges Programm vorbereitet: Sketche, Tänze, Gesänge – die Stimmung ist großartig!

In Madisi gibt es außerdem auch ein Krankenhaus – das Madisi Hospital. Es wurde 1964 durch finanzielle Hilfe aus Deutschland errichtet. Die Krankenhausleitung setzt sich für eine gute Versorgung der Patienten ein obwohl die Ausstattung unzureichend ist. Das Krankenhaus benötigt dringend medizinische Geräte für den OP-Saal, ein Ambulanzfahrzeug, sowie neue Betten und Matratzen. Einzig die Kinderstation ist einem guten Zustand – sie wurde gerade renoviert.

Man merkt, dass es in den Krankenhäusern in Malawi unterschiedliche Standards gibt. In Madisi fehlt es an einigem. Trotzdem lassen sich die Menschen nicht unterkriegen und tun alles dafür, den Patienten zu helfen.

action medeor Malawi

Zentraler Teil des Reiseplans war der Besuch der Niederlassung von action medeor in Malawi. Landesdirektorin Susann Held stellte die Mitarbeiter vor und führte durch das Lager, von dem Anke Engelke sich augenblicklich begeistert zeigte. Tatsächlich fungiert das Medikamentenlager als Vorbild für die wenigen anderen Lager in Malawi. Es ermöglicht, Gesundheitseinrichtungen des Landes schneller und günstiger mit Medikamenten zu versorgen.

Ich bin begeistert, wie gut und sorgfältig hier mit den Medikamenten umgegangen wird. In Malawi gilt das Medikamentenlager von action medeor als das Beste im ganzen Land.

Tag 2

St. Gabriels – das Geld kommt an!

Ein Highlight der Reise war der Besuch des St. Gabriels Hospital, in Namitete. Dieses wurde mit einem Teil des „Wer wird Millionär?”-Geldes von 2015 bedacht. Davon wurden Geräte für den Bereich der Mutter-Kind- und Frühgeborenen-Versorgung angeschafft. Zu frühgeborene Babys werden dank der neuen Geräte nun gut versorgt. Das Krankenhaus zählt mittlerweile zu den drei größten im Land: Es bietet die Fachbereiche Kinderheilkunde, Innere Medizin, Chirurgie, Geburtshilfe sowie Ambulanzen für HIV und Tuberkulose an.

Am Beispiel des St. Gabriels Hospitals konnte ich sehen, wie ein Krankenhaus davon profitiert, wenn geholfen und gespendet wird. Wenn der Medikamentenschrank in einem Krankenhaus voll ist und Kinder gesund zur Welt kommen – das ist einfach toll.

Tag 3

Likuni Hospital – Unterstützung durch WWM 2017

Um auch das von Anke Engelke erspielte „Wer wird Millionär?”-Geld von 2017 sinnvoll einzusetzen, wird am letzten Tag das Likuni Krankenhaus besucht. Wie viele Krankenhäuser spezialisiert sich auch dieses auf Geburten. Das Krankenhaus ist gut organisiert und augestattet. Gleichzeitig wird deutlich, dass auch hier noch Bedarf besteht.

Ich habe hier viele Krankenhäuser, Krankenstationen, Waisenhäuser und Schulen gesehen. Und ich habe auch gesehen, dass die Spenden ankommen – in Form von Medikamenten und medizinischen Geräten. Was action medeor hier vor Ort macht, in Malawi, ist einzigartig und einfach beeindruckend. Das möchte ich Ihnen, liebe Spenderinnen und Spender, mit auf den Weg geben. Danke, dass Sie sich einsetzen.


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