Bei Ausbrüchen von gefährlichen Krankheiten wie Ebola ist eine schnelle Unterstützung des Gesundheitspersonals besonders wichtig. Foto: action medeor / Archivbild Info Bei Ausbrüchen von gefährlichen Krankheiten wie Ebola ist eine schnelle Unterstützung des Gesundheitspersonals besonders wichtig. Foto: action medeor / Archivbild DR Kongo Ebola: Die Krise in der DR Kongo spitzt sich zu Nothilfe 20. Mai 2026 Immer mehr Menschen infizieren sich, medizinische Hilfe und Schutzmaterial fehlen vielerorts. Unterstützen Sie action medeor dabei, schnelle Nothilfe zu leisten und Leben zu retten. Die Ebola-Epidemie in der Demokratischen Republik Kongo und dem Nachbarland Uganda wird immer dramatischer: In der DR Kongo wurden inzwischen 363 bestätigte Fälle gemeldet; 62 Menschen sollen hier gestorben sein (Stand 02.06.2026); in Uganda gibt es aktuell 16 bestätigte Fälle, sowie jeweils einen Verdachtsfall. Der Tod eines Menschen wurde in Uganda bestätigt (Stand 04.06.2026). Die Weltgesundheitsorganisation hat den Ausbruch zum internationalen Gesundheitsnotfall erklärt. In vielen Regionen breitet sich das Virus unkontrolliert aus, während Schutzmaterialien, medizinische Versorgung und Aufklärung fehlen. Für die Menschen vor Ort bedeutet das Angst und große Unsicherheit. Familien verlieren innerhalb weniger Tage mehrere Angehörige. Gesundheitseinrichtungen sind überlastet, Helferinnen und Helfer arbeiten unter hohem Risiko. Gleichzeitig verschärfen Grenzschließungen, Fluchtbewegungen und die angespannte Sicherheitslage die Situation zusätzlich. action medeor steht seit über 20 Jahren an der Seite der Menschen in der DR Kongo und setzt gemeinsam mit lokalen Partnerorganisationen konkrete Nothilfemaßnahmen um: Im ersten Schritt stellte action medeor 20.000 Euro für die Beschaffung von Schutzausrüstung wie Handschuhen, Masken und Overalls bereit. Laut Informationen der Partner vor Ort wird diese Ausrüstung jetzt besonders dringend benötigt, um das medizinische Personal zu schützen und eine weitere Ausbreitung des Virus einzudämmen. Weitere Hilfe wird dringend gebraucht, auch psychologische Unterstützung und Aufklärung über Schutzmaßnahmen sind entscheidend, um die Ausbreitung einzudämmen. Jetzt zählt jede Stunde. „Die Menschen, die in den Gesundheitseinrichtungen arbeiten, sind bei einem solchen Ausbruch besonders gefährdet, weil sie potenziell mit vielen Infizierten in Kontakt kommen - und gleichzeitig ist ihre Arbeit gerade jetzt besonders wichtig, um das Infektionsgeschehen einzudämmen.“ Emmanuel Limi Verantwortlich für die action medeor-Projekte in Burundi und der DR Kongo Mittlerweile (mit Stand vom 29.5.2026) hat action medeor eine Hilfslieferung mit Schutzanzügen, Handschuhen, FFP2-Masken, Desinfektionsmittel, Infrarot-Thermometern und Elektrolytlösungen im Umfang von 6,5 Tonnen und im Wert von 40.000 Euro beschafft, die in unserem Lager in Tönisvorst zur Abholung bereit steht. Doch bei dieser Lieferung allein soll es nicht bleiben. Denn: Nach wie vor ist es für unsere Partner und Ansprechpartner in der DR Kongo schwierig, notwendige Schutzmaterialien vor Ort zu beschaffen. Auch das nächstgelegene medizinische Lager von action medeor in Tansania hat diese nicht vorrätig. Die Notapotheke der Welt wird das Hilfsbudget aus diesem Grund weiter aufstocken und im nächsten Schritt weitere Hilfslieferungen auf den Weg bringen. Das medizinische Fachpersonal setzt tagtäglich in der DR Kongo alles daran, das Ebola-Virus einzudämmen. Foto: AFPDE action medeor hat es dafür mit Schutzausrüstung wie Schutzanzügen ausgestattet, Handschuhen und Masken ausgestattet. Foto: AFPDE Darüber hinaus klären action medeor und seine Partnerorganisationen vor Ort die Bevölkerung über das Ebola-Virus auf. Foto: AFPDE 1 2 3 Mit Ihrer Spende helfen Sie dabei, medizinisches Personal zu schützen, Infektionsketten zu durchbrechen und Menschen in akuter Not zu versorgen. Ebola ist dabei nur ein Beispiel für die weltweiten Nothilfeeinsätze von action medeor: Immer dann, wenn Krisen Leben bedrohen, leisten wir schnelle und lebenswichtige Hilfe. Bitte helfen Sie jetzt mit Ihrer Spende. Gemeinsam können wir Leben schützen und Hoffnung schenken. So können Sie helfen: Jede Spende, egal wie hoch wirkt und hilft dabei, Menschen zu schützen!