Bei Ausbrüchen von gefährlichen Krankheiten wie Ebola ist eine schnelle Unterstützung und der Schutz des Gesundheitspersonals besonders wichtig. Foto: AFPDE Info Bei Ausbrüchen von gefährlichen Krankheiten wie Ebola ist eine schnelle Unterstützung und der Schutz des Gesundheitspersonals besonders wichtig. Foto: AFPDE DR Kongo Ebola: Die Krise in der DR Kongo Nothilfe 07. August 2026 Immer mehr Menschen infizieren sich, medizinische Hilfe und Schutzmaterial fehlen vielerorts. Unterstützen Sie action medeor dabei, schnelle Nothilfe zu leisten und Leben zu retten. Die Ebola-Epidemie in der Demokratischen Republik Kongo und dem Nachbarland Uganda wird immer dramatischer: In der DR Kongo wurden inzwischen mehr als 4.500 Fälle gemeldet; über 2.100 Menschen sollen hier gestorben sein (mit Stand vom 11. August, 2026); Uganda, wo zwischenzeitlich 20 Fälle und der Tod von zwei Menschen bestätigt wurde, gilt mittlerweile wieder als frei vom Ebola-Virus. Die Weltgesundheitsorganisation hat den Ausbruch zum internationalen Gesundheitsnotfall erklärt. In vielen Regionen breitet sich das Virus unkontrolliert aus, während Schutzmaterialien, medizinische Versorgung und Aufklärung fehlen. Für die Menschen vor Ort bedeutet das Angst und große Unsicherheit. Familien verlieren innerhalb weniger Tage mehrere Angehörige. Gesundheitseinrichtungen sind überlastet, Helferinnen und Helfer arbeiten unter hohem Risiko. Gleichzeitig verschärfen Grenzschließungen, Fluchtbewegungen und die angespannte Sicherheitslage die Situation zusätzlich. Jahrzehntelange Unterstützung in der DR Kongo action medeor steht seit über 20 Jahren an der Seite der Menschen in der DR Kongo und setzt gemeinsam mit lokalen Partnerorganisationen konkrete Nothilfemaßnahmen um: Im ersten Schritt stellte action medeor 20.000 Euro für die Beschaffung von Schutzausrüstung wie Handschuhen, Masken und Overalls bereit. Laut Informationen der Partner vor Ort wird diese Ausrüstung jetzt besonders dringend benötigt, um das medizinische Personal zu schützen und eine weitere Ausbreitung des Virus einzudämmen. Weitere Hilfe wird dringend gebraucht, auch psychologische Unterstützung und Aufklärung über Schutzmaßnahmen sind entscheidend, um die Ausbreitung einzudämmen. Jetzt zählt jede Stunde. „Die Menschen, die in den Gesundheitseinrichtungen arbeiten, sind bei einem solchen Ausbruch besonders gefährdet, weil sie potenziell mit vielen Infizierten in Kontakt kommen - und gleichzeitig ist ihre Arbeit gerade jetzt besonders wichtig, um das Infektionsgeschehen einzudämmen.“ Emmanuel Limi Verantwortlich für die action medeor-Projekte in Burundi und der DR Kongo Die Hilfe geht weiter Mittlerweile (mit Stand vom 17.07.2026) haben zwei Lieferungen mit Schutzmaterialien wie Schutzanzüge, Masken, Handschuhe und Desinfektionsmittel aus unserem Lager die betroffene Region Ituri erreicht. Sie wurden an insgesamt sechs lokale und internationale Partner verteilt, die damit rund 100 umliegende Gesundheitsstationen ausgestattet haben. Doch bei diesen Hilfsmaßnahmen allein soll es nicht bleiben. Die Notapotheke der Welt hatte das Hilfsbudget frühzeitig weiter aufgestockt und will im nächsten Schritt weitere Hilfslieferungen auf den Weg bringen. Eine dritte Hilfslieferung wird derzeit verpackt (mit Stand vom 28. Juli 2026) Dies wird auch dank einer Großspende des Unternehmers Stefan Quandt in Höhe von 500.000 Euro möglich. Wo eine Beschaffung in der Region nicht möglich ist, soll die benötigte Ausrüstung erneut aus unserem Lager in Tönisvorst bereitgestellt werden. Doch die Folgen der Ebola-Epidemie sind schon jetzt immens: Infolge des Virus-Ausbruchs liegt die Wirtschaft brach, die Bevölkerung leidet unter Nahrungsmittelknappheit und Hunger. Noch immer gibt es große Bedarfe an Aufklärung in der Bevölkerung, da diese nach wie vor Vorbehalte gegenüber den Ebola-Einschränkungen hat. Das medizinische Fachpersonal setzt tagtäglich in der DR Kongo alles daran, das Ebola-Virus einzudämmen. Foto: AFPDE action medeor hat es dafür mit Schutzausrüstung wie Schutzanzügen, Handschuhen und Masken ausgestattet. Foto: AFPDE Darüber hinaus klären action medeor und seine Partnerorganisationen vor Ort die Bevölkerung über das Ebola-Virus auf. Foto: AFPDE Die erste Lieferung mit Hilfsgütern von action medeor ist in der DR Kongo angekommen. Foto: AFPDE Die Lieferung ging unter anderem an ein Krankenhaus vor Ort. Foto: AFPDE 1 2 3 4 5 Mit Ihrer Spende helfen Sie dabei, medizinisches Personal zu schützen, Infektionsketten zu durchbrechen und Menschen in akuter Not zu versorgen. Ebola ist dabei nur ein Beispiel für die weltweiten Nothilfeeinsätze von action medeor: Immer dann, wenn Krisen Leben bedrohen, leisten wir schnelle und lebenswichtige Hilfe. Bitte helfen Sie jetzt mit Ihrer Spende. Gemeinsam können wir Leben schützen und Hoffnung schenken. So können Sie helfen: Jede Spende, egal wie hoch wirkt und hilft dabei, Menschen zu schützen!