Jenseits der Schlagzeilen, kann action medeor immer wieder gute Nachrichten teilen, die Hoffnung geben. So etwa über Gesundheitshelferin Awa, die Kindern wie Youssra dabei helfen kann, dass sie nicht an behandelbaren Krankheiten sterben müssen. Foto: action medeor/ampo Info Jenseits der Schlagzeilen, kann action medeor immer wieder gute Nachrichten teilen, die Hoffnung geben. So etwa über Gesundheitshelferin Awa, die Kindern wie Youssra dabei helfen kann, dass sie nicht an behandelbaren Krankheiten sterben müssen. Foto: action medeor/ampo Syrien Somalia Gute Nachrichten aus Burkina Faso, Somalia und Syrien, die Mut machen Mittendrin 18. Mai 2026 Jenseits der Schlagzeilen sorgen diese Gute Nachrichten aus unseren Krisenregionen in Burkina Faso, Somalia und Syrien für neue Hoffnung. Lebensrettende Medikamente in Burkina Faso sofort verfügbar Die schlechten Nachrichten von Krisen, Katastrophen und Konflikten dominieren die Medien. Und dennoch gibt es sie, die Guten Nachrichten, die neue Hoffnung schenken und für Lichtblicke im Alltag sorgen. So etwa die Geschichte des gerade mal ein Jahre alten Mädchens Youssra, dass in Burkina Faso als Notfall in die AMPO-Klinik kam. Drei Tage lang litt das Kleinkind an gefährlichen Symptomen wie Durchfall, Erbrechen, Fieber und Dehydrierung; ihr Leben hing am seidenen Faden. Eine Nachbarin empfahl der Mutter des Mädchens, sie in die nahegelegene Klinik zu bringen. Hier lag der Verdacht auf eine Rotavirusinfektion schnell nahe - eine Magendarmerkrankung, die ohne Behandlung vor allem für Kleinkinder tödlich enden kann. In der AMPO-Klinik in Burkina Faso, in der Gesundheitshelferinnen wie Awa arbeiten, konnte die Einjährige dank der von action medeor bereitgestellten Medikamente sofort behandelt und wenig später wieder geheilt entlassen werden. Geeignete Bedingungen für Medizin in Somalia In Somalia in Ostafrika wird die medizinische Versorgung durch die politische Unsicherheit des Landes, marode Infrastrukturen und unterbrochene Lieferketten erschwert. Die Folgen zeigen sich konkret an Gesundheitseinrichtungen. So war das Lager am Überweisungskrankenhaus Hamar Jajab in der Region Banadir deutlich in die Jahre gekommen und bot kaum adäquate Bedingungen für die Lagerung von Medikamenten. Das Problem: Wenn Medikamente auf Dauer bei zu heißen Temperaturen gelagert werden, können sie ihre Wirkung verlieren - und im schlimmsten Fall kranken Menschen sogar schaden. In der AMPO-Klinik in Burkina Faso konnte die einjährige Youssra behandelt werden, weil action medeor alle notwendigen Medikamente geliefert hatte. Dafür ist Youssras Mutter zutiefst dankbar. action medeor hat das Lager in Hamar Jajab in Somalia vollständig mit Medikamenten und Spezialnahrung für unterernährte Kinder ausgestattet. Jedes Medikament, das in der IDA-Apotheke in Syrien ausgegeben wird, hat einen weiten Weg hinter sich. action medeor hat aus Tönisvorst essenzielle medizinische Güter geliefert, um mehr als 60.000 Patient:innen zu erreichen. Aus unserem Lager in Tönisvorst verschicken wir regelmäßig Hilfslieferungen mit Medikamenten und medizinischen Geräten in die Welt. 1 2 3 4 In Zusammenarbeit mit unserer Partnerorganisation WARDI, konnte action medeor das zentrale Medikamentenlager renovieren, notwendige Büroausstattung bereitstellen und Schulungen für Lager- und Apothekenteams durchführen. Das modernisierte Lager wurde anschließend von uns mit Medikamenten und medizinischem Material bestückt, um von hier aus die verschiedenen Gesundheitseinrichtungen von WARDI und so gezielt vulnerable Bevölkerungsgruppen versorgen zu können, die aufgrund von Konflikten, Naturkatastrophen oder instabilen Versorgungssystemen ansonsten keinen ausreichenden Zugang zu medizinischer Versorgung hätten. Ein wichtiger Schritt für die Medikamentenversorgung in Somalia. Mehr als 60.000 Menschen in Syrien erreicht Auch die Menschen im Nordwesten Syriens leben unter erschwerten Bedingungen; Naturkatastrophen, Kriege und ein völliger Zusammenbruch des Gesundheitswesens bedeuten für viele einen fehlenden Zugang zu medizinischer Versorgung. Yassir ist einer von 60.000 Menschen, der mehrfach vertrieben wurde. Der junge Mann litt unter schweren Asthmaanfällen, die ihn nachts wach hielten, aus Angst, zu ersticken. In einer Apotheke unserer Partnerorganisation Independent Doctors Association (IDA), bekam er Zugang zu einem Salbutamol-Inhalator. Durch diesen verbesserte sich sein Zustand schlagartig. „Es fühlt sich an wie ein neues Leben. Endlich habe ich keine Angst mehr, zu ersticken.“ Yassir Patient in der IDA-Apotheke action medeor hat die über 20 Gesundheitseinrichtungen, die unser Partner IDA betreibt, mit Medikamenten beliefert. So konnten wir gemeinsam mehr als 60.000 Patient:innen in Syrien erreichen und Zugang zu lebensrettender Medizin ermöglichen. Denn Fälle wie der von Yassir zeigen: Was anderswo selbstverständlich ist, kann hier über Leben und Tod entscheiden. Jeder Beitrag wirkt!