Ärztin im Gesundheitszentrum behandelt eine Mutter und ihr neugeborenes Kind

Jemen

Seit 2015 leidet die Bevölkerung im Jemen unter den Folgen des anhaltenden bewaffneten Konfliktes. Das Gesundheitssystem ist kaum mehr funktionsfähig, mehr als die Hälfte der Bevölkerung ist auf humanitäre Hilfe angewiesen.

Seit 2015 leidet die Bevölkerung im Jemen unter den Folgen des anhaltenden bewaffneten Konfliktes. Gewalt, wirtschaftlicher Zusammenbruch und politische Instabilität haben das Land in eine der schlimmsten humanitären Krisen unserer Zeit gestürzt. Das Gesundheitssystem ist stark geschwächt: Nur rund 60Prozent der Gesundheitseinrichtungen sind voll funktionsfähig, viele leiden unter akutem Mangel an Personal, Medikamenten und Energie.

Die Ernährungslage bleibt dramatisch:  Etwa 18 Millionen Menschen sind akut von Ernährungsunsicherheit betroffen, in einzelnen Regionen herrschen katastrophale, famine‑ähnliche Bedingungen. Wiederkehrende Krankheitsausbrüche verschärfen die Situation zusätzlich. Rund zwei Drittel der Bevölkerung – sind inzwischen auf humanitäre Hilfe angewiesen. Besonders Kinder sind schwer betroffen.

Trotz zeitweiliger Waffenruhen und massiver internationaler Hilfe bleibt die humanitäre Lage prekär, nicht zuletzt aufgrund drastischer Finanzierungslücken, die lebenswichtige Hilfsprogramme zunehmend gefährden.

Die Situation im Jemen

  • Mehr als die Hälfte der Menschen in Jemen hat nicht genug zu essen, über 2 Millionen Kinder unter fünf Jahren leiden an akuter Unterernährung.
  • Mehrfach kam es im Jemen zu schweren Cholera-Epidemien. Im Jahr 2016 erkrankten mehr als 2 Millionen Menschen im Land an der Krankheit, der Ausbruch gilt als der schwerste in der Geschichte.
  • Über 22 Millionen Menschen benötigen humanitäre Hilfe

Die Notapotheke der Welt: Medikamentenlieferungen aus Tönisvorst

Um die lebensrettende Arbeit der verbleibenden medizinischen Teams im Jemen zu unterstützen, sendet action medeor regelmäßig Lieferungen mit Medikamenten und medizinischen Hilfsgütern an Gesundheitseinrichtungen im Land. Um die komplexe Logistik der Lieferungen in die Krisenregion zu realisieren, greifen wir auf unsere umfassende Erfahrung aus 60 Jahren humanitärer Logistik zurück und arbeiten eng mit internationalen und lokalen Partnerorganisationen zusammen, damit die Patientinnen und Patienten die dingend benötigten medizinischen Hilfsgüter erhalten.

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