Solidarität mit Frauen in der DR Kongo Pressemitteilungen 24. April 2026 Eine besondere Idee hatte ein Freundeskreis um den Weinbarbetreiber Gianni Trentin. Am Weltfrauentag öffnete das von Trentin geführte „Pane e Vino“ an der Kirchstraße in St. Tönis schon um 14 Uhr und lud die Gäste zu Prosecco und Kuchen ein. „Ein Teil der Einnahmen des Tages sollten zugunsten eines Projekts gespendet werden, das sich für Frauengesundheit einsetzt“, sagt Angela Serra, die dem Freundeskreis angehört. Nun konnten Gianni Trentin, Angela Serra und Isabel Thiele, die dem Kreis ebenfalls angehört, eine Spende in Höhe von 200 Euro an action medeor übergeben. „Dank zwei anonymer Spenderinnen ist die Summe noch etwas aufgestockt worden“, freut sich Isabel Thiele. Zur Spendenübergabe trafen sich die Initiatorinnen mit Stephanie Wickerath von action medeor in der Weinbar. „action medeor ist zwar vor allem als Medikamentenhilfswerk bekannt, aber wir unterstützen auch etwa 50 Gesundheitsprojekte weltweit“, erklärt die Mitarbeiterin. Eines dieser Projekte komme Frauen im Osten der Demokratischen Republik Kongo zugute. „Dort liefern sich bewaffnete Gruppen und die Armee Kämpfe untereinander“, weiß Wickerath. „Die Leidtragenden der Gewalt sind vor allem Frauen und Kinder“, erklärt die Referentin. So habe der Bevölkerungsfonds der Vereinten Nationen (UNFPA) für den Zeitraum Januar bis September 2025 mehr als 80.000 Vergewaltigungsfälle dokumentiert. „Die meisten Hilfsorganisationen haben sich aus der Region zurückgezogen“, sagt Wickerath. action medeor aber unterstütze auch weiterhin die Gesundheitsversorgung in SüdKivu und habe aktuell einen Arzt und einen Chirurgen aus Uganda gewinnen können, die darauf spezialisiert sind, Frauen zu operieren, die sexuelle Gewalt erlebt haben, sagt die Referentin. Wer die Arbeit von action medeor unterstützen möchte, kann das mit einer Spende tun. Online ist das möglich unter www.medeor.de/spende. Klassisch geht es über IBAN DE78 3205 0000 0000 0099 93 bei der Sparkasse Krefeld, Spendenstichwort: „Nothilfe DR Kongo“