Kolumbien

Das kolumbianische Mädchen ist die Tochter einer Kursteilnehmerin, die sich über sexuelle Rechte und Gewaltprävention informiert.

Das kolumbianische Mädchen ist die Tochter einer Kursteilnehmerin, die sich über sexuelle Rechte und Gewaltprävention informiert. © action medeor

Trotz der demokratischen Strukturen leiden die Menschen noch immer unter Korruption und Gewalt.

Bewaffnete Konflikte und Menschenrechtsverletzungen keine Seltenheit

action medeo KarteKolumbienKolumbien wird häufig als eine stabile Demokratie beschrieben, die auf eine fortschrittliche Verfassung aufbaut und von einem dynamischen Wirtschaftswachstum profitiert. Gleichzeitig aber sind diese demokratischen Strukturen nicht perfekt.Bewaffnete Konflikte, organisierte Kriminalität und Korruption bereiten der Republik im nördlichen Teil von Südamerika große Schwierigkeiten. Im eigenen Land gibt es bereits fünf Millionen Vertriebene, weitere 400.000 Menschen sind in die Nachbarländer nach Ecuador, Venezuela oder Panama geflohen. Ein friedliches Zusammenleben in liegt noch in weiter Ferne.

In genau diesem Bürgerkrieg stehen gewaltsame Übergriffe an der Tagesordnung. Guerilla, parlamentarische Einheiten und die Armee bekämpfen sich auf Kosten der Zivilbevölkerung. Bereits 200.000 Menschen starben, insbesondere Frauen und junge Menschen sind betroffen. In einer Kultur, in der durch den bewaffneten Konflikt, Gewalt zum Alltag gehört, ist sexueller Missbrauch, auch innerhalb der eigenen Familie, keine Seltenheit. Diese Gewaltspirale versucht action medeor zu unterbrechen und bildet Frauen zu Gesundheitspromotorinnen aus, damit Sie ihr Wissen zu Themen wie Vorbeugen von sexueller Gewalt sowie Rechte von Frauen an andere Frauen und Männer weitergeben können.

Anhaltende Armut besonderes in den ländlichen Gebieten

Neben der alltäglichen Gewalt, ist die große Armut und soziale Ungleichheit ein riesiges Problem Kolumbiens. Besonders in den ländlichen Gebieten sind neben dem Friedensprozess, strukturelle Ursachen der Grund für die anhaltende Armut. Dennoch gibt es Hoffnung im Bereich der Bildung: Nur 2,4 Prozent der Kinder gehen nicht regelmäßig zur Schule, es herrscht insgesamt ein hohes Bildungsniveau in dem Land.

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