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Wasserversorgung in Somalia

Mehr Lebensqualität durch Infrastruktur: Die Wasserstation sichert den Zugang zu sauberem Wasser.

Mehr Lebensqualität durch Infrastruktur: Die Wasserstation sichert den Zugang zu sauberem Wasser. © action medeor

In den Flüchtlingsunterkünften in Somalia sorgte action medeor für sicheres Wasser und sanitäre Anlagen.

Zwei bis drei Kilometer mussten die Menschen im Kahda-Distrikt bislang laufen, um Wasser für den täglichen Bedarf zu kaufen. Saubere Kanister für den Transport des Wassers waren kaum vorhanden. action medeor sorgte für sicheres Wasser und sanitäre Anlagen.

Auf der Flucht

Nur wenige Kilometer außerhalb Mogadischus, der Hauptstadt von Somalia, leben Hunderttausende Menschen in notdürftigen Unterkünften, die aus Plastikplanen, Stoffresten und anderen übrig gebliebenen Materialien zusammengebaut sind. Sie sind vor den zahlreichen Problemen in den ländlichen Gebieten geflohen und suchen hier Schutz vor Gewalt, Hunger und Krankheit. Trotz der prekären Lebenssituation entstehen ständig neue Camps. Es mangelt an Gesundheitsversorgung, Wasser- und Sanitärversorgung, aber auch an Wissen zur Prävention von Krankheiten und hygienischem Verhalten.

Medizinische Versorgung

Zusammen mit der lokalen Partnerorganisation WARDI stellte action medeor kostenlosen Zugang zu einer medizinischen Grundversorgung sicher. Dafür wurden ein Krankenhaus, eine Gesundheitsstation und eine mobile Gesundheitseinheit betrieben. Rund 87.000 Menschen, davon mehr als die Hälfte Kinder unter fünf Jahren, wurden hier zwischen 2018 und 2020 behandelt.

Wasser-Infrastruktur

Das zweite wichtige Ziel des Projekts war es, den Zugang zu Wasser- und Sanitärversorgung für rund 27.400 Menschen im Kahda-Distrikt zu verbessern. Bisher gab es hier kein fließendes Wasser und nur vereinzelt einfache Latrinen. Die schlechte Sanitärversorgung führte regelmäßig zu Ausbrüchen von Cholera und anderen Infektionskrankheiten. action medeor und WARDI haben eine Wasserinfrastruktur aufgebaut mit einem Brunnen, einem Wasserspeicher und einem Wasserverteilsystem. Ende 2020 wurde das gesamte Bauwerk in Betrieb genommen und feierlich eröffnet. Nun haben die Menschen hier direkten Zugang zu sauberem Wasser.

Sanitärversorgung

Bereits 2019 wurden 15 Toilettenblöcke gebaut, die insgesamt 75 Toiletten bereitstellen, zum Teil sogar behindertengerecht. Während des Projekts wurden außerdem mehr als 200.000 Menschen zu den Themen sicheres Wasser, Sanitärversorgung und Hygiene informiert. Dass die Maßnahmen wirken, zeigt das Ergebnis: Die Anzahl der Durchfallerkrankungen hat spürbar abgenommen.




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