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Katastrophenhilfe nach Zyklon Idai

Nach den Überschwemmungen wurde dringend schnelle Hilfe benötigt.

Nach den Überschwemmungen wurde dringend schnelle Hilfe benötigt. © Sant’Egidio e.V.

Nachdem Zyklon Idai im März 2019 den Südosten Afrikas traf, leistete action medeor Hilfe aus Deutschland, Malawi und Tansania.

Naturkatastrophe mit schweren Folgen

Laut den Vereinten Nationen zählte der Zyklon zu den schwersten Naturkatastrophen, die die südliche Hemisphäre je getroffen haben. Millionen Menschen waren von Überschwemmungen, Zerstörung und Krankheit betroffen. Sturm, schwere Regenfälle und eine bis zu vier Meter hohe Flutwelle richteten verheerende Schäden in Mosambik, Malawi und Simbabwe an. Stehende Gewässer und verunreinigtes Trinkwasser führten zu Krankheiten wie Malaria und Durchfallerkrankungen. In der akuten Phase nach den Überschwemmungen stellten sowohl die medizinische Versorgung der Menschen in den teilweise schwer erreichbaren Camps als auch die Prävention von Seuchen wie der Cholera die größten Herausforderungen dar.

Deutschland, Tansania, Malawi: Hilfe aus allen Richtungen

Nicht nur das Medikamentenlager in Tönisvorst, sondern auch die action medeor-Niederlassungen in Malawi und Tansania waren bei der Nothilfe gefordert. Aus dem Medikamentenlager in Malawi konnten in den Wochen nach dem Zyklon mehrere Einsätze von mobilen Kliniken unterstützt werden, die die Bewohner von Camps und betroffenen Dörfern versorgt haben. Außerdem wurden Medikamente und medizinisches Material im Wert von circa 50.000 Euro von der Niederlassung in Malawi an Gesundheitseinrichtungen im Süden des Landes geliefert.

Mosambik hat Hilfslieferungen mit einem Gesamtgewicht von 15 Tonnen erhalten. Darin enthalten waren vor allem Medikamente gegen Malaria und Cholera. Die Sendungen wurden zu einem großen Teil aus Tönisvorst versendet. Aus dem action medeor-Lager in Tansania wurde zudem eine Hilfslieferung an die Universität in Beira geschickt. In Simbabwe versorgte action medeor sechs Gesundheitseinrichtungen in der von Idai betroffenen Region. Zusätzlich wurden auch Krankenhäuser in vernachlässigten Regionen außerhalb des ursprünglichen Katastrophengebietes unterstützt. 

Hilfe wird langfristig benötigt

Auch 2020 geht die Hilfe weiter – denn die Folgen des Zyklons sind weiterhin zu spüren. Insbesondere Medikamente für die Behandlung von chronischen Krankheiten sind knapp. Daher wird es weitere Medikamentenlieferungen von action medeor in Tönisvorst geben.




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