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Hebammenschule in Sierra Leone

2019 hat bereits der dritte Jahrgang an der Hebammenschule in Sierra Leone die Ausbildung begonnen.

Ebola-Ausbruch führt zu Fachkräftemangel

Der Ausbruch der Ebola-Epidemie im Jahr 2014 traf Sierra Leone hart: Bis Januar 2015 infizierten sich 296 Gesundheitsfachkräfte. 221 von ihnen verstarben. Die hohe Todesrate schwächte das fragile Gesundheitssystem und verstärkte den Mangel an Gesundheitsfachkräften. 

Eröffnung einer Hebammenschule

Im Jahr 2017 eröffnete action medeor daher zusammen mit der örtlichen Caritas die Hebammenschule im Süden von Sierra Leone, in der Region Bo. Die Projektaktivität von action medeor und der Caritas Bo umfasst drei Stufen: die Vorbereitung des Schulbetriebs, den fortlaufenden Betrieb der Schule und die Netzwerkarbeit mit Akteuren im Gesundheitssektor Sierra Leones. Zu den Maßnahmen zählen unter anderem die Entwicklung eines Lehrplans, die Ausstattung der Schule mit Lehrmaterial, die Durchführung des Unterrichts in Kooperation mit Krankenhäusern für die praktische Ausbildung und der Aufbau von Netzwerken mit staatlichen und kirchlichen Gesundheitseinrichtungen in der Südprovinz als potenzielle Arbeitgeber für Hebammen.

50 Schülerinnen und Schüler pro Jahrgang

2019 hat bereits der dritte Jahrgang bestehend aus 46 Frauen und Männern die Ausbildung an der Hebammenschule begonnen. Es konnte ein Schulbus bereitgestellt werden, der es den Schülerinnen und Schülern ermöglicht, zur Hebammenschule zu gelangen. Die ersten 49 Absolventen haben die Schule als ausgebildete Hebammen und Geburtshelfer verlassen. Welche Bedeutung die Schule nicht nur für die Region, sondern für das ganze Land hat, zeigte die Liste der Gäste, die zur Graduierungsfeier im Dezember 2019 des ersten Schülerinnen-Jahrgangs gekommen waren: Zu der feierlichen Zeremonie reisten unter anderem der Gesundheitsminister von Sierra Leone und der deutsche Botschafter an.




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