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action medeor in 3 Minuten

Innerhalb von drei Minuten erfahren Sie in diesem Erklärvideo, wie das Medikamentenhilfswerk action medeor arbeitet.

Jamal ist fünf Jahre alt und lebt in einem kleinen Dorf in Sambia, einem der ärmsten Länder Afrikas. Er leidet schon lange an Durchfall, hervorgerufen durch unsauberes Trinkwasser. So eine Erkrankung ist eigentlich leicht zu behandeln, Medikamente gegen Durchfall findet man schließlich in jeder noch so kleinen Hausapotheke.

Nicht so in Sambia. Medikamente sind hier rar und für viele Menschen unbezahlbar. Jamals Eltern haben insgesamt drei Kinder und müssen sich entscheiden. Durchfallmedikamente für Jamal oder Essen für die Familie. Jamals Zustand verschlechtert sich von Tag zu Tag.

Dr. Smith ist ein Arzt aus Lusaka. Er fährt einmal die Woche über Land und besucht die umliegenden Dörfer mit einer mobilen Ambulanz. Das ist ein kleiner Transporter mit den wichtigsten Untersuchungsgeräten und Medikamenten. Er kann Jamal helfen und mit der richtigen Behandlung geht es ihm nach kurzer Zeit schon wieder besser.

Die Medikamente hat Dr. Smith von action medeor erhalten. Das Medikamentenhilfswerk versorgt Krankenhäuser und Gesundheitsstationen in Afrika, Asien und Lateinamerika mit dringend benötigten Medikamenten und medizinischem Equipment. Ohne diese Hilfe wäre Jamal vielleicht gestorben.

Als Notapotheke der Welt ist action medeor da, wo andere nicht sind. Am Hauptstandort in Tönisvorst am Niederrhein lagern alle lebensnotwendigen Arzneimittel, die bei Bedarf in Länder gebracht werden, in denen sie dringend gebraucht werden. action medeor lässt die Medikamente kostengünstig in großen Stückzahlen produzieren. Die Weitergabe erfolgt zum reinen Selbstkostenpreis. Fehlt vor Ort einmal das Geld um die Arzneimittel zu bezahlen, so wird die Versorgung durch Spendengelder unterstützt.

Die Arbeit geht aber noch weiter. In vielen Entwicklungsländern führen falsche Lagerung von Arzneien und unerkannte Medikamentenfälschungen dazu, dass eine medizinische Versorgung nicht gewährleistet werden kann. Darum fördert das Medikamentenhilfswerk die Ausbildung von Apothekern. Sie sollen die Gesundheitsversorgung von morgen sichern.

Auch im Not- und Katastrophenfall sorgt action medeor für schnelle Hilfe. Erdbeben, Wirbelstürme, Tsunamis und humanitäre Krisen stellen die Gesundheitsversorgung vor extreme Herausforderungen. Im Medikamentenlager von action medeor stehen große Mengen an medizinischen Notfallpaketen bereit, die im Katastrophenfall innerhalb von 24 Stunden in betroffene Länder geschickt werden können. Gemeinsam mit Organisationen vor Ort werden die Hilfslieferungen auch in schwer zugängliche Gebiete gebracht. Die Nothilfe wird zu einem großen Teil durch Spenden finanziert.

action medeor hilft überall da, wo medizinische Hilfe nicht selbstverständlich ist. Für eine lebensnotwendige Gesundheitsversorgung in den ärmsten Regionen der Welt.

Bitte unterstützen Sie die Arbeit von action medeor mit Ihrer Spende.