Lieferung von Medikamenten und medizinischen Verbrauchsmaterialien an Gesundheitsstationen in entlegenen Gebieten im Südsudan.

MedikamentenhilfeNews

Aktuelle Seite:

Welt-Malaria-Tag: Informationen zu Behandlung, Resistenzproblematik und Impfforschung

© action medeor, B. Breuer, B. Betzelt

Sichere Medikamente, individuelle Therapie und Prävention - Stagnierende Infektions- und Mortalitätszahlen trotz guter Prophylaxe- und Behandlungsmöglichkeiten

Heute ist Welt-Malaria-Tag. Obwohl Malaria vermeidbar und heilbar ist, zählt die Infektionskrankheit immer noch zu einer der häufigsten lebensbedrohlichen Krankheiten in Subsahara-Afrika. action medeor engagiert sich im Kampf gegen Malaria und bietet sichere Medikamente, Beratung und weiterführende Informationen zur aktuellen Entwicklung an.

Behandlung

In unserem Sortiment finden Sie eine Vielzahl an Antimalaria-Medikamenten wie Artemether, Lumefantrin, Artesunate, Amodiaquine und Quinin in verschiedenen Dosierungen. Eine Übersicht über alle unsere sicheren und qualitativ hochwertigen Produkte finden Sie in unserem Online-Katalog MediCat.

In jedem Land gibt es individuelle nationale Vorgaben, welche der Wirkstoffe zur medikamentösen Therapie eingesetzt werden sollen. Diese richten sich nach der Verfügbarkeit der Medikamente vor Ort und der lokalen Resistenzlage. Schwangere, Kinder und Patienten mit einer schweren Infektion von Plasmodium falciparum benötigen jeweils eine spezielle Therapie mit abweichenden Wirkstoffen und Dosierungen. Wir beobachten ständig den Markt und die nationalen Entwicklungen. Sollten Sie bei der Auswahl der Therapieform bzgl. der Wirkstoffe und Dosierungen Fragen haben, hilft Ihnen unser Team gerne weiter.

Resistenzproblematik

Malariaerreger entwickeln sowohl gegen die Repellentien (Insektensprays), als auch gegen die Medikamente Resistenzen. In den letzten fünf Jahren hat ein bedrohlicher Anstieg an Resistenzen gegen Artemisininderivate, ausgehend aus der Mekong-Region, stattgefunden.

Um Resistenzen nicht weiter zu fördern, ist folgendes Vorgehen bei Malaria-Verdacht nötig:

  • Durchführen eines Malaria-Schnelltests (oder mikroskopische Untersuchung), um Verwechslung mit anderen Fieber-Erkrankungen auszuschließen
  • Sofortiger Therapiebeginn nach Sicherung der Diagnose, bevor eine starke Vermehrung des Erregers stattfinden kann
  • Kombinationstherapie, d.h. Gabe von mindestens zwei verschiedenen Medikamente gleichzeitig
  • Dosierung nach Gewicht um sicherzustellen, dass eine ausreichende aber ungiftige Menge Wirkstoff im Körper ist

Forschung zu Impfstoffen

Obwohl seit Jahren auf diesem Gebiet geforscht wird, steht aktuell noch kein Impfstoff zur Verfügung. Es wurden mehrere Impfstoffkandidaten entwickelt, eine Pilotisierung eines Impfstoffs soll ab diesem Jahr erfolgen. Da dieser allerdings nur moderaten Schutz vermittelt, wird ein Einsatz als kritisch gesehen.

In Risikogebieten sind Moskitonetze eine wichtige Präventionsmaßnahme. Daher finden Sie in unserem Sortiment in MediCat auch unterschiedliche Moskitonetze für verschiedene Anwendungsformen.

Alle Produkte zum Thema Malaria

Bei Fragen steht Ihnen unser Team jederzeit gerne zur Verfügung.

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen