Lieferung von Medikamenten und medizinischen Verbrauchsmaterialien an Gesundheitsstationen in entlegenen Gebieten im Südsudan.

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Bundesaußenminister Gabriel besucht action medeor

Bundesaußenminister Gabriel (3. von links) mit der Bereichsleitung Pharmazie und Lager und Mitgliedern des Vorstands, Beirats und Präsidiums von action medeor.

Bundesaußenminister Gabriel (3. von links) mit der Bereichsleitung Pharmazie und Lager und Mitgliedern des Vorstands, Beirats und Präsidiums von action medeor. © action medeor / G. Dreißig

Sigmar Gabriel zeigte sich beeindruckt: „Die Arbeit, die Sie leisten, kann nicht hoch genug geschätzt werden.“

Am letzten Freitag war Bundesaußenminister Sigmar Gabriel bei uns zu Gast. Der Schwerpunkt des Gesprächs lag auf den Krisen, Kriegen, Dürren und anderen Katastrophen in Afrika. Während seines anderthalbstündigen Besuchs besichtigte er auch das Lager von action medeor. Besonderes Interesse fand Gabriel an einer vorbereiteten Lieferung für den Südsudan, die durch das Auswärtige Amt unterstützt wird.

Wir möchten auch Ihnen gerne einen kurzen Einblick in ein paar unserer aktuellen Aktivitäten geben:

Südsudan

Seit 2011 arbeiten wir mit verschiedenen Partnerorganisationen im Südsudan zusammen und versorgen die Bevölkerung über die Gesundheitseinrichtungen der Partner mit Medikamenten und medizinischem Material. Unter anderem haben wir im Mai eine Erstausstattung an ein Krankenhaus in Wau versendet. Zuletzt gingen Hilfssendungen nach Tonj, Gumbo und Maridi. In Kooperation mit dem Auswärtigen Amt wird aktuell die Versorgung von elf Gesundheitseinrichtungen in den Regionen Lakes, Warrap und Western Bahr-al-Ghazal mit Medikamenten und medizinischem Material vorbereitet. Die erste Teilsendung mit einem Umfang von 64,4 Tonnen wird voraussichtlich in den nächsten Tagen das Lager verlassen. Die Hilfssendung beinhaltet u.a. therapeutische Spezialnahrung, Antibiotika, Schmerzmittel und Malariamedikamente.

Uganda

Aktuell planen wir die Versorgung von südsudanesischen Flüchtlingen in Nord-Uganda mit Medikamenten.

Jemen

action medeor hat dieses Jahr insbesondere Antibiotika, Infusionslösungen zur Behandlung von Cholera, lebensnotwendige Basismedikamente und medizinisches Material in den Jemen versandt. Weitere Hilfslieferungen für die Partner im Jemen sind aktuell in Vorbereitung.

Irak

Wir versorgen unsere Partnerorganisationen mit medizinischen Hilfslieferungen, die in Flüchtlingslagern und mobilen Kliniken im Nordirak eingesetzt werden. Diese beinhalten unter anderem Medikamente wie Schmerzmittel, Antibiotika und Herz-Kreislauf-Medikamente, medizinisches Equipment wie Verbandsmaterial und Spritzen, Decken und Windeln.

Somalia

In den Regionen Puntland und Somaliland wurden lokale Partner mit medizinischen Hilfsgütern versorgt. In Camps in der Nähe von Mogadischu werden Menschen, die auf Grund der Dürre ihre Dörfer verlassen mussten, mit Hilfe von zwei mobilen Kliniken gesundheitlich versorgt und auf Mangelernährung untersucht. Zudem werden in zwei Projekten der Wiederaufbau der Gesundheitsinfrastruktur in der Region Banadir und die Verbesserung der Ernährungssicherheit in zehn Dörfern in der Hiraan Region gefördert.

Kenia & Demokratische Republik Kongo

Unterstützt durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und das Auswärtige Amt verbessern wir in verschiedenen Projekten im Osten Kongos und in Nord-Kenia den Zugang zu Gesundheitsdienstleistungen für Flüchtlinge bzw. mit dem Schwerpunkt Mutter-Kind-Gesundheit. Zu den Projektaktivitäten zählen unter anderem: Informations- und Aufklärungsveranstaltungen, Anschaffung von medizinischem Equipment, Verbrauchsmaterialien und Medikamenten und mobile Gesundheitsversorgung in entlegenen Gebieten.

Update: Haiti & Guatemala

Aktuell beobachten wir dHaiti anrichtet und ie Situation in Haiti und Guatemala sehr genau. Wir stehen in engem Kontakt mit unseren Partnern vor Ort und prüfen, ob und welche Hilfe vor Ort benötigt wird. Noch können wir nicht abschätzen, welche Schäden Hurrikan Irma in welche Auswirkungen das Erdbeben vor der Küste Mexikos für die Bevölkerung in Guatemala hat.

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