Stopp Malaria
action medeor hilft

Malaria ist eine schwere Infektionskrankheit mit
216.000.000 Erkrankten und 445.000 Toten
jährlich - weltweit

Details: Was ist Malaria Ursache


Ein Mückenstich genügt

Hohes Fieber, grippeähnliche Symtome,
Kopf & Gliederschmerzen, Durchfall & Erbrechen
91 Länder rund um den Äquator gelten als Risikogebiete

Details: Symptome So können Sie helfen

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action medeor Malaria-Podcast

In diesem Podcast berichtet die angehende Apothekerin Gesa Gnegel über Symptome, Behandlungsmöglichkeiten und die Arbeit von action medeor in einem Malaria-Projekt in der Demokratischen Republik Kongo.

Podcast zum Nachlesen Weitere Podcast-Folgen

Malaria:
Ohne Behandlung oft tödlich

Malaria ist weltweit eine der verbreitetsten Infektionskrankheiten und verläuft ohne medizinische Behandlung oft tödlich. Es braucht nur einen kleinen Stich der Anopheles-Mücke, um einen Menschen mit der gefährlichen Fiebererkrankung zu infizieren. In Deutschland besteht keine Ansteckungsgefahr. In vielen Ländern rund um den Äquator sieht das jedoch anders aus.

Malaria:
Grippeähnliche Symptome mit hohem Fieber

  • Kopf-, Rücken- und Gliederschmerzen
    Zu Beginn der Erkrankung treten oft plötzliche Schmerzen in Kopf, Rücken und Gliedern auf.

    schmerzen
  • Fieber
    Nach einer Inkubationszeit (Zeit zwischen Ansteckung und Krankheitsausbruch) von 8 bis 30 Tagen, kann als häufigstes aller Symptome Fieber auftreten.

    fieber
  • Frösteln oder Schüttelfrost
    Da das Fieber in Schüben auftritt, kommt es in den Fieberpausen oft zu Schüttelfrost.

    schuettelfrost
  • Übelkeit und Erbrechen
    Vor allem während der Fieberschübe kann es zu Schwächegefühl und Erbrechen kommen.

    uebel
  • Malaria tropica
    Neben den gewöhnlichen Symptomen: Bewusstseinsverlust, epileptische Anfälle, Azidose (Übersäuerung des Blutes), Hypoglykämie (Unterzuckerung), Anämie (Blutarmut), Lungenödem (Einlagerung von Wasser in die Lunge), Blutungen, Gelbsucht oder Niereninsuffizienz.

    muecke

Malaria Tropica:
Besonders gefährlich

Je nach Art der Erkrankung können die Symptome variieren. „Malaria tropica“ wird vom Plasmodium falciparum übertragen und ist die gefährlichste Form der Malaria. Sie kann schwere Organkomplikationen auslösen und endet bei fehlender Behandlung meist tödlich. Harmloser verlaufen die gutartigen Formen „Malaria tertiana“ und „Malaria quartana“. Während bei der „Malaria tertiana“ und „Malaria quartana“ nur ca. 1% der Blutkörperchen von den Erregern befallen sind, sind es bei der „Malaria tropica“ bis zu 80%.

Malaria Welt Verbreitung

Malaria Verbreitung

Malaria tritt weltweit in mehr als hundert Ländern auf und betrifft jährlich 216 Millionen Menschen. 91 Länder sind als Risikogebiet gekennzeichnet. Besonders gefährdet sind die Regionen rund um den Äquator, aber auch in Südamerika, China, Indien und den benachbarten Ländern gibt es Fälle der Tropenkrankheit zu verzeichnen. In Deutschland besteht keine Ansteckungsgefahr.

Malariaprojekt Kongo Malariaprojekt Togo

Ein kleiner Stich der Anopheles-Mücke mit großen Folgen

Es braucht nur einen kleinen Stich der Anopheles-Mücke, um einen Menschen mit der gefährlichen Krankheit zu infizieren. Dies geschieht häufig in den Abend- und Nachtstunden, da das Insekt zu dieser Zeit am aktivsten ist. Im Darm und in den Speicheldrüsen der Anopheles-Mücke leben die nur einige Mikrometer großen Einzeller, die die Krankheit auslösen.

Der Parasit

Die Mücke dient diesen Parasiten als Hauptwirt, der Mensch als Zwischenwirt. Im Körper des Menschen angelangt befallen die Erreger erst die Leber – in der sie reifen und sich vermehren – und im weiteren Verlauf die roten Blutkörperchen, genannt Erythrozyten. Auch in diesen vermehren sich die Parasiten so lange, bis die Kapazitäten der roten Blutkörperchen ausgeschöpft sind und sie aufplatzen. Hierbei werden große Mengen an Plasmodien freigesetzt, die nun weitere Blutkörperchen befallen können.

Arten von Plasmodien

Sie liegen in der Mücke und im Menschen, aber auch in den verschiedenen Organen des Menschen in unterschiedlichen Formen vor. So sind sie für das Immunsystem aber auch für Medikamente schwer zugänglich. Es gibt verschiedene Arten von Plasmodien, die verschieden Formen der Malaria auslösen. Am gefährlichsten ist „Plasmodium falciparum”, der Erreger der Malaria tropica. Für die Übertragung von Malaria tertiana ist das „Plasmodium malariae” verantwortlich, Malaria quartana wird vom „Plasmodium vivax” oder dem „Plasmodium ovale” übertragen.

Behandlung: Artemisinin-basierte Kombinationstherapie

Eine frühzeitige Entdeckung ist unbedingt notwendig, um eine erfolgreiche Therapie zu ermöglichen.

In jedem Fall sollte sofort eine Therapie mit speziellen Malaria-Medikamenten begonnen werden. Gewöhnliche Schmerz- und Fiebermittel sollten nicht eingenommen werden, da sie den Erreger nicht bekämpfen, aber die Diagnose durch den Arzt erschweren können.

Kombinationstherapie

Der Goldstandard ist die sogenannte Artemisinin-basierte Kombinationstherapie. Hierbei verwendet man eine Kombination aus zwei verschiedenen Wirkstoffen. Die Therapie sollte so früh wie möglich beginnen, wird dann über drei Tage fortgeführt und kann in der Regel auch mit Tabletten erfolgen. Man verwendet zwei oder sogar drei Wirkstoffe aus zwei verschiedenen Gründen: Viele Erreger sind weltweit schon resistent geworden. Wenn man zwei Wirkstoffe gleichzeitig gibt, ist die Wahrscheinlichkeit somit höher, den Erreger trotzdem zu „erwischen“. Außerdem wirken beide Wirkstoffe in der Regel unterschiedlich schnell und unterschiedlich gut auf die verschiedenen Formen der Malaria. Für den Fall einer Schwangerschaft wird eine Kombination aus anderen Wirkstoffen empfohlen.

Malariaprophylaxe:
Moskitonetze, Langarm-Shirts und Repellent

malaria protect

Maßnahmen zur Prophylaxe sind sowohl für Einheimische der Malaria-Gebiete, alsauch für Reisende unerlässlich.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, sich vor der Malaria-Mücke zu schützen:

  1. Moskitonetze oder Mückengitter mit engen Maschen
  2. langärmlige, helle Kleidung
  3. Insektensprays - insbesondere abends und nachts
  4. abends und nachts nicht im Freien aufhalten
  5. Fenster schließen
  6. vorbeugende Medikamente bei Reisen in Risikogebiete

Vorbeugende Impfungen sind derzeit noch nicht verfügbar, befinden sich allerdings in Entwicklung.

Malaria action medeor Spendenaufruf

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