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Universität Ruanda: Fortbildung von pharmazeutischem Fachpersonal

Um die Aus- und Weiterbildung von pharmazeutischem Personal in der Ostafrikanischen Gemeinschaft (EAC) zu fördern und damit dem Fachkräftemangel im Gesundheitssektor entgegenzuwirken, wurde ein sogenanntes Regionales Kompetenzzentrum (RCE) für die Qualität in der Versorgung mit Gesundheitsprodukten geschaffen.

Übergeordnetes Ziel aller regionalen Kompetenzzentren ist es, den lokalen Zugang zu lebenswichtigen und sicheren Medikamenten, Impfstoffen und anderen medizinischem Material langfristig zu verbessern. An der Universität Ruanda werden in  einem solchen Kompetenzzentrum die Aus- und Weiterbildung für die Bereiche Impfstoffe, Immunisierung und Health Supply Chain Management  (Management von Lieferketten im Gesundheitswesen) gefördert. Dabei unterstützte action medeor 2019 als Teil eines internationalen Lehrteams den Masterstudiengang  „Health  Supply  Chain  Management“  und die Planung sowie Durchführung einer einwöchigen Schulung zum Thema Lieferketten-Management in der Humanitären Hilfe. Bei der  Schulung lernten die Teilnehmer aus unterschiedlichen Ländern der EAC, wie das lokale Gesundheitssystem bestmöglich gestärkt werden kann, um Betroffene in Humanitären Krisen versorgen zu können. Weiterbildungen in diesem Bereich werden  sonst vornehmlich in Amerika und Europa angeboten, sodass das Interesse an der Schulung sehr hoch war.

Beim zweijährigen Masterstudiengang „Health Supply Chain Management“ ist action medeor für zwei der insgesamt fünfzehn  Module  zuständig.  Den Studierenden wurde dabei in einem Modul eine Einführung in das Thema gegeben und in einem  weiteren Modul wurden die Bereiche  Lagerung  und Vertrieb von Arzneimitteln unterrichtet. Im Mai und Juni 2019 hielt action medeor Vorlesungen dazu an der Universität Ruanda. Die weiteren Lehreinheiten wurden in Online-Lernphasen durchgeführt.

Im Anschluss wurden auch die Prüfungen der rund 39 Masterstudenten von action medeor betreut. Das Besondere: Die Studierenden arbeiten in verschiedenen Bereichen der Gesundheitsversorgung – beim Gesundheitsministerium, staatlichen Gesundheitsstationen oder bei staatlichen zentralen Beschaffungsstellen für Arzneimittel. Dadurch konnte ein Erfahrungsaustausch untereinander stattfinden, der für die Studierenden über den Lehrplan hinaus sehr bereichernd war.




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