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GMP Fahrplan für Länder der Ostafrikanischen Union

Die Teilnehmer aus pharmazeutischer Industrie und Kontrollbehörden tauschen sich zur Verbesserung der Produktionsbedingungen aus.

Die Teilnehmer aus pharmazeutischer Industrie und Kontrollbehörden tauschen sich zur Verbesserung der Produktionsbedingungen aus. © action medeor

Zwischen fünf und 30 Prozent des ostafrikanischen Arzneimittelmarktes werden von heimischen Herstellern bedient. Das Qualitätsniveau sowohl der einzelnen Produktionsstätten als auch der Qualitätsmanagementsysteme ist jedoch sehr unterschiedlich. Haben zum Beispiel jeweils ein Hersteller und Kenia und Uganda schon auf das Weltniveau aufgeschlossen, sind in den meisten anderen Firmen die Bedingungen sehr unbefriedigend. Das bedeutet, dass die Arzneimittel, die in Ostafrika hergestellt werden, große Qualitätsunterschiede aufweisen.

Im schlimmsten Fall sind die Arzneimittel nicht ausreichend wirksam oder auch schädlich. Die Ostafrikanische Union (EAC) hat daher einen Fünfjahresplan für die pharmazeutischen Hersteller aufgelegt. Im Rahmen dieses Plans wurde action medeor beauftragt, alle Arzneimittelhersteller in Ruanda, Tansania und Uganda zu besuchen, zu beraten und mit ihnen zusammen konkrete Schritte zur Verbesserung der Produktionsbedingungen zu entwickeln. Das Ziel des Projektes besteht darin, die in der Ostafrikanischen Union geltenden Regeln zur Guten Herstellungspraxis (Good Manufacturing Practice, GMP) in allen Firmen zu erfüllen.

Die Ergebnisse aus dieser individuellen Beratung fließen dann in sogenannte nationale GMP Roadmaps ein. Für die Länder Ruanda, Tansania und Uganda soll jeweils das Ergebnis der Beratung und die gefundenen Mängel zusammengefasst und auf Länderebene konkrete Vorschläge zur Verbesserung der Situation z.B. durch politische oder wirtschaftliche Maßnahmen vorgebracht werden.

Im Anschluss soll auch auf regionaler Ebene ermittelt werden, welche Maßnahmen in der Ostafrikanischen Union ergriffen werden können. Dazu werden die erstellten GMP-Fahrpläne für Tansania, Uganda und Ruanda mit der bereits bestehenden Roadmap für Kenia zu einem einer regionalen GMP Roadmap zusammengefasst - mit dem Ziel, die lokale Wirtschaft zu stärken und die Patienten optimal zu versorgen.

Die Apotheker von action medeor sind gemeinsam mit unserem bewährten Team aus Seniorexperten der Pharmaindustrie für die technische und fachliche Beratung zuständig.

Projektinformationen

Projektlaufzeit
März 2017 – Januar 2018
Partner
Ostafrikanische Union EAC, nationale Überwachungsbehörden und Ministerien
Projektförderer
Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ)


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