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Malaria im Kongo: Mutter-Kind Gesundheit

Im Rahmen des Projekts werden an Malaria erkrankte schwangere Frauen und Kinder unter 5 Jahren im Krankenhaus Cirhagabwa behandelt.

Im Rahmen des Projekts werden an Malaria erkrankte schwangere Frauen und Kinder unter 5 Jahren im Krankenhaus Cirhagabwa behandelt. © action medeor

Erkrankte Frauen und Kinder im Osten der Dr Kongo haben es besonders schwer. Aufgrund der anhaltenden Bürgerkriege ist die Gesundheitsversorgung katastrophal. action medeor hat es sich zum Ziel gesetzt, an Malaria erkrankten Frauen und Kindern Zugang zur notwendigen medizinischen Versorgung zu ermöglichen.

Die aktuelle Lage in den Gesundheitsgebieten Cirhagabwa und Nzibira im Osten der Demokratischen Republik Kongo ist schwierig. Staatliche Misswirtschaft und blutige Bürgerkriege prägen das Land seit Jahrzehnten. Im Februar 2013 hat die DR Kongo auf Initiative der Vereinten Nationen ein Abkommen mit Staaten der Region geschlossen um den gewaltsamen Auseinandersetzungen Ostkongos ein Ende zu bereiten. Mit Unterstützung der VN Friedensmission MONUSCO (Mission der Vereinten Nationen für die Stabilisierung des Kongo) verzeichnet man erste Erfolge im Bezwingen bewaffneter Rebellengruppen. Auch die beginnende Reintegration einzelner Rebellengruppen gibt der Zivilbevölkerung Grund zur vorsichtigen Hoffnung.

Die damals von den bewaffneten Gruppen besetzten Gesundheitsstrukturen befinden sich heute verlassen und im Verfall. Die lokale Organisation AEO/CNA arbeitet seit vielen Jahren in den Gesundheitsgebieten Cirhagabwa und Nzibira und hat dort unter schwersten Bedingungen zwei Krankenhäuser eingerichtet. Malaria und Folgeerkrankungen wie Durchfall, Anämie und Unterernährung sind seither der häufigste Grund für Konsultationen.

Unzureichende medizinische Versorgung und geringe Kenntnisse zu Übertragungswegen und Präventionsmöglichkeiten machen Malaria zu einer Haupttodesursache unter Kindern und schwangeren Frauen. Auch das kulturell bedingte Herausschneiden eines angeschwollenen Halszäpfchens – üblicherweise durchgeführt außerhalb der staatlichen Gesundheitsstrukturen - ist eine ernstzunehmende Bedrohung für das Leben vieler Kinder. Oft resultiert dieser schmerzhafte Eingriff in einer Infektion und Blutvergiftung mit Todesfolge.

AEO/CNA und action medeor haben es sich zum Ziel gemacht, an Malaria erkrankten schwangeren Frauen und Kindern unter fünf Jahren den Zugang zu medizinischer Versorgung zu erleichtern sowie Kinder mit einem entzündeten Halszäpfchen effizient behandeln zu lassen.

Hierfür wird zum einen das Gesundheitspersonal der Projektregion in der Behandlung von Malaria geschult. Gemeinsam mit der Beschaffung von Medikamenten und Testreagenzien soll dies etwa 1.300 Frauen und Kindern unter 5 Jahren eine qualifizierte medizinische Versorgung in den Krankenhäusern Cirhagabwa und Nzibira ermöglichen.

Zum anderen werden freiwillige Sozialarbeiter zur Prävention von Malaria unterrichtet und es werden Sensibilisierungsveranstaltungen in den Gemeinden organisiert. So profitieren neben rund 33.000 schwangeren Frauen und Kindern unter 5 Jahren auch alle in Cirhagabwa und Nzibira lebenden Menschen von einem gestärkten Gesundheitssystem.

Projektinformationen

Projektinhalt
An Malaria erkrankte schwangere Frauen und Kinder unter 5 Jahren haben einen verbesserten Zugang zu adäquater medizinischer Versorgung; Kinder mit einem entzündeten Halszäpfchen erhalten eine effiziente Behandlung
Zielgruppe
direkt: 33.000 schwangere Frauen und Kinder unter 5 Jahren; indirekt: 83.000 in den Gesundheitsgebieten Cirhagabwa und Nzibira lebende Menschen
Projektgebiet
Gesundheitsgebiete Cirhagabwa und Nzibira, im Osten der Demokratischen Republik Kongo
Projektbeschreibung
Schulung von 20 Krankenschwestern
Schulung von 20 freiwilligen Sozialarbeitern
Gewährleistung der medizinischen Behandlung für etwa 1.300 schwangere Frauen und Kinder unter 5 in den Krankenhäusern Cirhagabwa und Nzibira
Ausstattung der beiden Krankenhäuser mit Medikamenten und Testreagenzien Sensibilisierung der Bevölkerung im Kampf gegen Malaria
Projektlaufzeit
August 2016 – Juli 2017
Projektvolumen
50.000 Euro
Partner
Assistance aux Enfants Abandonnés et orphelins/ Centre nutritionnel et Alimentaire (AEO/CNA)
Projektnummer
6000182
Projektverantwortlicher
Emmanuel Limi




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