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Zyklon Idai

© AFP/YASUYOSHI CHIBA

Im März 2019 traf Zyklon Idai auf Mosambik und hinterließ schwere Schäden und großes menschliches Leid im Südosten Afrikas.

Laut Angaben der Vereinten Nationen hat Zyklon Idai eine der schwersten humanitären Katastrophen unserer Zeit ausgelöst und zählt zu den schwersten Naturkatastrophen, die die südliche Hemisphäre je getroffen haben. Sturm, schwere Regenfälle und eine bis zu vier Meter hohe Flutwelle richteten verheerende Schäden in Mosambik, Malawi und Simbabwe an. Am schwersten betroffen ist die Stadt Beira in Mosambik.

Der Zyklon hinterließ eine Schneise der Verwüstung: Straßen sind unterbrochen, Infrastruktur zerstört und große Teile der Ernten verloren. Bis zu drei Millionen Menschen sind von den Folgen des Zyklons betroffen, 750 Todesopfer wurden bisher gemeldet.

Der Süden Malawis ist bereits seit Anfang März von schweren Regenfällen und Überschwemmungen betroffen. Alleine in Malawi mussten 80.000 Menschen ihre Häuser verlassen, insgesamt sind fast eine Millionen Malawier nach dem Zyklon auf Hilfe angewiesen.

Viele Gesundheitseinrichtungen in der Region wurden durch den Zyklon beschädigt oder sogar vollständig zerstört. Gleichzeitig ist der Bedarf an Gesundheitsversorgung groß: stehende Gewässer und verunreinigtes Trinkwasser führen zu einem dramatischen Anstieg an Krankheiten wie Malaria, Wurmerkrankungen und Durchfallerkrankungen. Zudem ist in Mosambik durch die schlechte Hygienesituation die Cholera ausgebrochen: bis zum 31.03.2019 wurden bereits mehr als 500 Fälle gemeldet, Tendenz schnell steigend.

Auch für Pateinten mit Vorerkrankungen besteht durch die unterbrochene Medikamentenversorgung ein erhöhtes Risiko für eine Verschlechterung ihres Zustandes. Um eine weitere Verbreitung von Krankheiten im Katastrophengebiet zu vermeiden, ist sowohl eine Stärkung der Gesundheitssystems als auch eine schnelle Versorgung der Menschen mit sicherem Trinkwasser unerlässlich.

Medikamentenhilfe aus Tönisvorst, Malawi und Tansania läuft an

Um die Arbeit der Gesundheitseinrichtungen und medizinischen Teams im Katastrophengebiet zu unterstützen, liefert action medeor medizinische Hilfsgüter und Medikamente sowohl aus dem Medikamentenlager in Tönisvorst, als auch aus den Niederlassungen in Malawi und Tansania. Aus Tönisvorst versorgt action medeor europäische Einsatzteams, die mit Medikamenten zur Erstversorgung von Verletzten und Kranken ins Katastrophengebiet reisen. Außerdem sind erste Hilfsgüter in einem gemeinsamen Hilfsflug verschiedener deutscher Organisationen nach Mosambik gebracht worden. Auch für Partner in Simbabwe werden Hilfssendungen vorbereitet.

Parallel dazu leistet das Team in der action medeor Niederlassung in Lilongewe, Malawi, medizinische Hilfe für die Gesundheitseinrichtungen im Süden des Landes. Die ersten Hilfslieferungen haben das Lager bereits verlassen, weitere dringend benötigte Sendungen sind in Vorbereitung.

Aus dem Medikamentenlager von action medeor Tansania wird weitere Hilfe für das Nachbarland Mosambik geleistet. Eine Sendung mit Malaria-Medikamenten für ein deutsches Einsatzteam steht für den Versand bereit, zudem ist eine große Hilfslieferung für einen Partner in Beira in Vorbereitung.




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