Aktuelle Seite:

Mobile Apotheke für die Südukraine

Mehr als 20.000 Dörfer in der Ukraine verfügen nicht mehr über eine Apotheke vor Ort:  Insbesondere die Regionen Cherson und Odessa leiden aufgrund der kriegerischen Auseinandersetzungen und aufgrund des Hochwassers im Juni 2023 unter einer sehr schlechten Infrastruktur.

Zudem hat der Krieg im ganzen Land zu erheblichen Preissteigerungen geführt, so dass sich viele Ukrainer:innen benötigte Medikamente nicht mehr leisten können. Gleichzeitig ist der Gesundheitsbedarf z. B. durch Trinkwasserverschmutzung im Zuge der Explosion des Kachowka aber gestiegen.

Wie arbeitet die mobile Apotheke?

Zum Team der mobilen Apotheke gehören eine Pharmazeutin, ein Fahrer und eine Assistentin. Mit örtlichen Behörden und weiteren Hilfsorganisationen sind vier Routen abgestimmt, damit eine möglichst vollständige Abdeckung des Bedarfs erzielt wird, jede dieser Routen wird einmal pro Monat angefahren. Zielgruppe sind insbesondere chronisch erkrankte Menschen.

Projektinformationen

Projektinhalt
Medikamentenversorgung für Patientinnen und Patienten in schwer erreichbaren Gebieten der Ukraine
Zielgruppe
Ca. 150-200 Menschen im Monat: Bewohner:innen von ländlichen, frontnahen Gebieten, die bspw. aufgrund zerstörter Infrastruktur und/oder mangelnder ökonomischer Ressourcen keinen Zugang zu Medikamenten haben
Projektgebiet
Überwiegend Oblast Kherson, z.T. auch Oblast Mykolajiw und Oblast Odessa
Projektbeschreibung
Mobile Verteilung von Medikamenten im ländlichen Raum: 1-2 Touren der mobilen Apotheke pro Monat
  • Aufnehmen von Bestellungen und Kontrolle der Bestellungen durch pharmazeutisches Personal
  • Beschaffung der Medikamente
  • Personalisierte Verpackung und Ausgabe der bestellten Medikamente an die Patient:innen
Projektlaufzeit
April 2024 – Oktober 2024
Projektvolumen
30.000 Euro
Partner
United Help and Support Germany (UHSG) in Deutschland, Culture of Democracy in der Ukraine
Projektnummer
6100205
Verantwortlich für
das Projekt
Max Hoßfeld